So baut ihr Tantra-Rituale in euren Alltag ein

© Luizclas / Pexels

Tantra ist die indische Liebeskunst, mit der ihr in neue Ebenen eintauchen könnt, indem Körper und Geist auf die sexuelle Erregung vorbereitet werden. Das geschieht durch spezielle Massage- und Atemtechniken, die euch den Weg zur Spiritualität ebnen können.

Damit das auch im Alltag klappt, haben wir folgende Tipps für euch zusammengestellt:

 

  1. Die Vorbereitung betrifft sowohl die Atmosphäre als auch die äußere und innere Reinigung. Der Raum sollte gemütlich sein und bei beiden ein wohliges Gefühl auslösen, indem z.B. die Temperatur richtig eingestellt ist und sämtliche störenden und ablenkenden Elemente wie Fernseher, Smartphones usw. entfernt werden. Neben gemeinsamen Atemübungen bietet sich zur äußeren Vorbereitung auch ein gemeinsames Bad an.
  2. Das Tantra-Ritual beginnt, indem vor allem ihr und eure Verbindung zueinander in den Mittelpunkt gestellt werden. Durch viele Berührungen (z.B. bei einer Tantra-Massage) werden die Gedanken an den Alltag vertrieben. Zu einem typischen Ritual gehört auch ein gemeinsames Essen, das als Pancha Makara bezeichnet wird. Das wird als „fünf Ms“ übersetzt und steht für Fleisch (Mamsa), Fisch (Matsya), gerösteter Weizen (Mudra) und Wein (Madya). Das fünfte M ist die sexuelle Vereinigung (Maithuna) am Ende des Rituals.
  3. Der Höhepunkt der Vereinigung ist ein Teil des Tantra. Das Maithuna-Ritual dauert meistens mehrere Stunden und soll keine schnelle Befriedigung als Ziel haben, sondern den Orgasmus so lange wie möglich hinauszögern. Nicht nur Männern kann die richtige Technik hier multiple Orgasmen bescheren.

Und für den Alltag und zum Ausprobieren empfehlen wir Tantra-Yoga. Diese Form spielt viel mit Energien, die für den langsamen, intensiven Sex geweckt werden und hat einige einfache Übungen zum Nachmachen.

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