Diese 6 Tipps bringen euch mehr Freude!

© Adrianna Calvo / Pexels

Geht es euch auch so? An der Bar wird immer eure beste Freundin angesprochen? Und ihr bleibt allein? Eure Nachbarin und ihr seid beide geschieden – sie hat allerdings schon wieder einen neuen Mann, während ihr nach drei Jahren immer noch Single seid?

Der Grund dafür: Guter Sex fängt bei uns selbst an – unsere innere Haltung und Ausstrahlung bestimmt, was wir anziehen. Yella Cremer, Sex-Expertin und Intimitätscoach, hat 6 Tipps, die euch helfen, mit eurer inneren Sexgöttin in Kontakt zu kommen.

  1. Sendet bewusste Signale
    Wir alle senden Signale, dauernd. Oft erkennen wir auf den ersten Blick, welchen sozialen Status ein Mensch hat, ob er zufrieden ist oder keine Lust auf Kontakt hat. Ebenso wie wir andauernd senden, sind wir unterbewusst Profis im Interpretieren von Signalen. Oft senden wir aber widersprüchliche Signale – beispielsweise, wenn uns jemand anspricht: Wir sehnen uns nach Kontakt und möglicherweise Sexualität, haben aber gleichzeitig Angst. Diese Abwehrhaltung unter Kontrolle zu bringen, ist eine harte Aufgabe – denn dazu müssen wir uns das Unterbewusste bewusst machen!Yellas Tipp: Yoni Eier! Das sind kleine Steineier, die man in der Vagina tragen kann. Sie helfen, bewusst zu spüren: Ich bin eine Frau und ich habe ein starkes sexuelles Zentrum. Nur wenn ihr in eurem Körper voll zuhause seid, könnt ihr spannende Begegnungen machen.
  2. Schmeißt die Tabus über Bord
    Ob in einer Partnerschaft oder euch selbst gegenüber: sprecht aus, was ihr euch wünscht, auch in der Sexualität. Oft haben wir Angst vor Ablehnung – denn die meisten von uns haben schon die Erfahrung gemacht, abgewiesen zu werden oder sich zu fühlen, als hätte man gerade etwas komplett Unpassendes gesagt. Legt diese Angst ab und sprecht aus, was euch bewegt und was ihr euch wünscht.

    Yellas Tipp:
    Sprecht ganz offen eine Einladung an euren Partner aus. Wichtig ist, dass ihr keinen Druck damit verbindet. Es geht nicht darum, alles zu verändern – sondern um die Freude am gemeinsamen Erforschen! Seid euch aber bewusst, dass ihr euren Gegenüber auch überfordern könnt. Vielleicht solltet ihr nicht gleich beim ersten Date mit euren sexuellen Wünschen um die Ecke kommen – fühlt dafür langsam vor.
  3. Gebt den Märchenprinzen auf
    Wir alle haben es schon schmerzlich erfahren müssen: Hollywood-Streifen und Disney-Märchen haben wenig mit der Realität zu tun. Trotzdem sehnen wir uns manchmal nach den großen Gefühlen und der filmreifen Liebesgeschichte. So schön Verliebtsein ist, hilft es, das Gefühl nicht übertrieben zu romantisieren. Eine Partnerwahl mit nüchternem Blick kann helfen, eine Entscheidung für eine Basis zu treffen, die uns langfristig ein gutes Gefühl gibt und uns nicht aus der Bahn wirft.

    Yellas Tipp:
    Wir entscheiden unbewusst ganz schnell, ob wir jemanden attraktiv finden oder nicht. Geht in die Vogelperspektive und reflektiert: Habt ihr ein Muster bei der Partnerwahl? Sucht ihr immer das große Drama oder Männer, die schwer zu haben sind? Versucht einen klaren Blick zu finden, um Traum und Realität auseinander zu halten.
  4. Lernt euren eigenen Körper kennen
    Die Anatomie des Menschen ist ein faszinierendes Feld – warum reagieren wir auf bestimmte Berührungen anders als auf andere, warum lösen bestimmte Worte Signale unserer Nerven aus? Frauen und Männer funktionieren unterschiedlich: Der unterschiedliche Hormonzyklus wirkt sich auf Emotionen und Körpergefühl aus, Erregung fühlt sich für jeden anders an. Euren eigenen Körper gut zu kennen hilft, herauszufinden, was genau wir wollen – und diese Wünsche auch bewusst auszusenden.

    Yellas Tipp:
    Nehmt euch Zeit, euch einmal ganz bewusst nackt im Spiegel zu betrachten. Macht euch Komplimente und probiert aus, wie welche Körperstellen auf Berührungen reagiert! Schaut euch auch eure Genitalien genau an – und spürt, was euch gut tut.
  5. Übernehmt selbst die Verantwortung
    Gerade Frauen werden häufig dazu erzogen, still und bescheiden zu sein. Wir hoffen zu oft darauf, dass sich jemand anderes um die Erfüllung unserer Wünsche kümmert – und denken dabei zu selten darüber nach, was wir eigentlich wirklich wollen oder nicht. Wenn wir Verantwortung für uns selbst übernehmen, können wir uns und unsere Situation gezielt verbessern – und auch in der Sexualität wissen wir, was wir einfordern wollen!

    Yellas Tipp:
    Überlegt euch, wie ihr euch fühlen möchtet. Dann schaut, was ihr in eurer jetzigen Situation dafür tun könnt. Es hilft, diese Gedanken schriftlich aufzuschreiben.
  6. Sagt auch mal NEIN!
    Viele Menschen haben Angst davor, klare Grenzen zu ziehen und auch mal Nein zu sagen. Dabei ist es gerade in der Sexualität so wichtig! Jedes Mal, wenn ihr nicht Nein sagt und etwas geschieht, mit dem ihr auch nur ein kleines bisschen nicht einverstanden seid, verliert ihr ein bisschen Respekt vor euch selbst und glaubt weniger daran, dass das Leben für euch gut sein kann. Ihr werdet immer tauber dem Leben gegenüber, sendet ungenaue Signale an andere Menschen und zieht euch zurück.

    Yellas Tipp:
    Eine feine Übung zur Kommunikation ist das »Mehr, weniger, anders«-Spiel. Sie hilft, eine eindeutige Art des Feedbacks zu üben. Ihr gebt eurem Partner (beispielsweise bei einer Massage) in kurzen Abständen eines der drei Worte als Feedback: Mehr. Weniger. Anders. Am Anfang sollten es nur die drei Worte sein, beim zweiten oder dritten Mal könnt ihr beispielsweise auch Handzeichen vereinbaren. So könnt ihr trainieren, Feedback zu geben.

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