Michalis Pantelouris

Liebe zukünftige Lieblingsfrau

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Gibt es die zweite große Liebe des Lebens? Und wie schafft man es, auf der Suche nach ihr nicht in jedes erdenkliche Fettnäpfchen zu treten? Selbstironisch, aufgewühlt und entwaffnend offen erzählt Michalis Pantelouris davon, wie man sich als alleinerziehender Vater und frischgebackener Single auf die Suche macht – eine berührende und komische Reise durch das Herz eines erschütterlichen Romantikers.

„Liebe zukünftige Lieblingsfrau“

Von: Alena Junge Datum: 19. September 2018

Durch Zufall fiel mir die autobiografische Erzählung „Lieben zukünftige Lieblingsfrau“ von Michalis Pantelouris, einem Journalisten (SZ Magazin), in die Hände. Ich fing im Dezember an zu lesen und war schnell mit den 201 Seiten durch. Nicht weil das Buch so kurz war, sondern weil es so gut war. Michalis Pantelouris ist Vater, seit kurzem von seiner Frau getrennt und findet sich sowohl privat als auch beruflich in einer kleinen Sackgasse wieder. Worüber soll ich schreiben? Als er dann anfängt, Briefe an seine zukünftige Freundin zu verfassen, eigentlich nur für sich, und sein Chef neue Texte anfordert, schickt er diese Briefe. Weil er einfach nichts anderes in den letzten Wochen hinbekommen hat. Sie werden als Kolumne veröffentlicht und die Frauenwelt wird auf ihn aufmerksam. Sehr romantisch berichtet er seiner Zukünftigen von Wünschen, Träumen, Sehnsüchten, aber ohne dabei kitschig oder „verstrahlt“ (so wie ich es gern nenne) zu werden. Die Geschichte ist so unterhaltsam, dass ich die erste Hälfte des Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Auch die lustigen Einschübe mit seiner Katze Willy können mich unheimlich amüsieren, zumal ich selbst eine Katzenliebhaberin bin. Es war so, als würde ein guter Freund mit dir reden und genau das sagen, was du manchmal denkst. Dass er dann noch ein Interview mit Jake Gyllenhaal führt, der ihm „Beziehungstipps“ gibt, war natürlich nicht weniger interessant. Dates, Anrufe seiner besten Freundin und die Frage, bei wem landet er – Es wird nie langweilig. Außerdem inspieren seine Gedanken aus den Briefen auf erfrischende Art und Weise über einiges nachzudenken…Wie stellt man sich seine(n) Zukünftige(n) vor, ohne sie/ihn zu idealisieren und ohne ihn eventuell in seinem Umfeld zu übersehen? Nicht nur für Singles eine tolle Lektüre, die einem klar macht, was man hat und was wichtig ist. Auch für Männer vielleicht ganz aufschlussreich… 🙂 Wirklich das beste Buch, das ich seit längerem gelesen habe. Buch hier bestellen. Auch als Ebook erhältlich.

Ich werde das Buch bestimmt noch mehrfach in die Hand nehmen.

Von: Daggi Datum: 05. August 2018

Der Autor und seine Geschichte Michalis Pantelouris wird nach zehn Jahren Ehe von seiner Frau verlassen und erkennt bald, dass sich vieles geändert hat, seit er zum letzten Mal Single war. Es folgt ein Loch mit einer Schreibblockade und als der Chefredakteur mit ihm sprechen will, rechnet er mit dem Rauswurf beim „SZ-Magazin“. Doch es kommt ganz anders: Er soll eine wöchentliche Kolumne darüber schreiben, wie es ist, wieder Single zu sein. So kam es zur Veröffentlichung von Briefen an seine „zukünftige Lieblingsfrau“ in denen er von seinem neuen Leben erzählt, davon, was während seiner Suche nach der zukünftigen Lieblingsfrau alles passiert und wie er sich fühlt. Meine Gedanken zum Buch Eigentlich hatte ich erwartet, dass das Buch hauptsächlich aus den Briefen besteht, das ist aber nicht der Fall. Michalis Pantelouris erzählt „seine“ Geschichte. Er berichtet von Problemen und Gedanken nach der „Explosion“, wie er die Trennung von seiner Frau nennt. Er erzählt von seinem ersten Date und dem ersten Sex nach Tag X, von der Liebe zu seinen Kindern und davon, wie schwer es ihm fällt, seine Frau loszulassen und frei zu sein für eine neue Beziehung. Dazwischen packt er einige seine Briefe an die zukünftige Lieblingsfrau, die in der Kolumne veröffentlicht wurden. So erfährt der Leser des Buches, wie es zu seinem jeweiligen Brief kam, was davor und was danach passiert ist und erhält ein Bild auf „das Ganze“. „Liebe zukünftigte Lieblingsfrau“ hat mich regelrecht umgehauen. Ich habe mich in vielen Situationen wiedererkannt, konnte mit dem Autor mitfühlen, habe aber auch geschmunzelt, wenn er beispielsweise über das Verhalten seiner Kinder geschrieben hat, weil es mir bekannt vor kam. Michalis Pantelouris hat in einem Interview gesagt, dass diese Kolumne wohl das Ehrlichste war, was er in seinem Leben geschrieben hat. Schon nach dem Lesen eines einzigen „Briefe“, war mir klar, was er er damit meint und vor allem, warum er unzählige Liebeserklärungen und Heiratsanträge erhalten hat. Ich gebe zu, auch mein Herz ist dem Autoren zugeflogen. Seine Texte haben eine Wirkung auf mich, die ich gar nicht beschreiben kann. Er spricht Dinge an, von denen ich glaube, dass viele „Wieder-Singles“ jenseits der 40 sie nachvollziehen können. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass er „der perfekte Mann“ sein müsste und doch ist Michalis Pantelouris immer darauf bedacht, aufzuzeigen, dass er Fehler und Marotten hat und darauf hinzuweisen, dass es ja einen Grund dafür geben muss, dass seine Frau sich „entliebt“ hat. Im Grunde hat er mit dem Buch und der Kolumne seine Seele offen gelegt. Dass er sich dabei auch verletzbar gemacht, dafür zolle ich ihm großen Respekt. Ich bin überzeugt davon, dass er aus seiner persönlichen Situation heraus den Nerv der Zeit erwischt hat, dass er einigen Männern aus der Seele gesprochen und mit seinen Worten und oftmals romantischen Ansichten viele Frauen mitten ins Herz getroffen hat. Das Buch dürfte allen Singles, deren letztes erstes Date schon viele Jahre zurückliegt, zeigen, dass sie nicht alleine sind, dass es anderen genauso geht und dass man die Hoffnung nicht aufgeben sollte.

Michalis Pantelouris schreibt mitten ins Herz

Von: Caröchen Datum: 01. August 2018

Inhalt Michalis Pantelouris ist Journalist und wurde von seiner Frau verlassen. Nun muss er sein Leben mit seinen zwei Töchtern, die alle zwei Wochen bei ihm leben, alleine in den Griff bekommen. Wie das ist schreibt er in seiner Kolumne "Liebe zukünftige Lieblingsfrau", die in diesen Roman eingebettet wurde. Eigene Meinung Der Schreibstil von Michalis Pantelouris gefällt mir richtig gut. Er schreibt mit der perfekten Menge an Ernst und Humor. Er, bzw. meine Vorstellung von ihm war mir sofort sympathisch, perfekte Vorraussetzung für den Kurz-Roman. Michalis Pantelouris schreibt einem aus der Seele. Er beschreibt ohne Schnörkel oder Schönschreiben wie es jemandem geht, nachdem er nach jahrelanger Beziehung von der Liebe seines Lebens verlassen wurde. Aber ebenso erzählt er, für was er weiterleben muss und warum er sich nicht einfach tage-, oder wochenlang in der Wohnung einsperren und vor sich hin vegetieren kann. Und er erzählt, wie er durch die Freude an den kleinen Dingen Lust auf sein neues Leben bekommen hat. Gespickt ist sein Roman mit Beiträgen aus seiner Kolumne in der SZ. Bei dem Inhalt und seiner Art zu schreiben hat es mich nicht verwundert, dass er plötzlich so viele Zuschriften von Frauen bekommen hat. Michalis Pantelouris ist ein großer Romantiker und trifft mit seinen Formulierungen immer ins Schwarze. Toll zu lesen, dass es den Männern doch nicht anders geht als uns Frauen - die meisten zeigen es wohl nur nicht so offen. Fazit Ein wirklich tolles Buch darüber, wie man nach einem Tiefschlag wieder lernt aufzustehen, sein eigenes Leben ohne Partner aufzubauen und dieses mit Freude und Liebe zu füllen. Danke für diesen sehr intimen, aber auch sehr humorvollen Einblick in Ihr Herz.

authentisch, echt, einfühlsam, ehrlich und so viel mehr

Von: Mareike Unfabulous Datum: 25. May 2018

Ich habe das Buch zufällig in einer Buchhandlung entdeckt und mich allein durch den Klappentext sofort verbunden gefühlt. Keine Frage also, dass ich "Liebe zukünftige Lieblingsfrau" unbedingt lesen musste. Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe, die mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Das Buch, das auf die gleichnamige Kolumne von SZ Autor Michalis Pantelouis basiert, hat nur insgesamt 208 Seiten. Ein Grund, warum ich es auch den lese faulen Menschen unter euch ans Herz legen möchte. Ein weiterer Grund ist, dass das Buch schlichtweg grandios ist. Michalis Pantelouris gibt Einblick in Gedanken, die exakt genau so auch meine sein könnten. So tiefgründig und empathisch der Autor auch schreibt, so sehr beschäftigten mich seine Zeilen selbst dann, wenn ich das Buch längst zugeklappt und beiseite gepackt hatte. "Liebe zukünftige Lieblingsfrau" hat mir einen angenehmen Lesefluss beschert, was nicht zuletzt auch an dem einfühlsamen und ehrlichen Schreibstil des Autors liegt. Ein Schreibstil, der Gedanken, Gefühle und Momente beschreibt, die den Leser zum Schmunzeln bringen, zum Nachdenken anregen und wunderbar unterhalten. Michalis Pantelouris macht sich in einer höchst emotionalen Phase seines Lebens, nach der Trennung seiner Frau, bis auf das letzte Kleidungsstück nackig und offenbart damit, was wahrscheinlich vielen anderen Menschen nach einer Trennung ebenfalls durch den Kopf geht. Ich habe mich erschreckend oft wiedererkannt und festgestellt, dass Männer und Frauen wohl doch nicht so sehr verschieden sind, wie ich angenommen habe. Applaus! Ein großartiges Buch, das jeder Mensch gelesen haben sollte, der bereits die erste große Liebe des Lebens verloren hat.

Besser lesen als hören

Von: Eifel Bücherwurm Datum: 16. October 2018

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 16,99 [D] Verlag: Random House - Audio Seiten: 208 Seiten / 4 CDs - Laufzeit: ca. 5h 23 min Format: Hörbuch Altersempfehlung: ab xx Jahren Reihe: - Erscheinungsdatum: 14.05.2018 Inhalt: Nach zehn Jahren muss Michalis Pantelouris beziehungsmäßig wieder ganz von vorn beginnen: Seine Frau hat ihn verlassen. Als er sich auf die Suche nach der nächsten Liebe seines Lebens macht, wird schnell klar, dass ihm die Rituale des Datens fremd geworden sind. Jemanden ansprechen? Dann reden? Und woher weiß man eigentlich, dass man sie küssen darf? In erzählenden Passagen und Briefen an die Frau, die er über alles liebt – und von der er vor allem hofft, dass es sie überhaupt gibt –, schreibt er mit viel Selbstironie, Sinn für Situationskomik, Gefühl, Verzweiflung und absoluter Offenheit über seine Erlebnisse und all die Unsicherheiten "da draußen". Liebe zukünftige Lieblingsfrau versammelt nicht nur die SZ-Kolumnen von Michalis Pantelouris – für die der Autor Tausende von Zuschriften und Heiratsanträge bekommt –, sondern ergänzt diese mit allem, was davor und dazwischen geschah oder was er bisher verschwiegen hat. Design: Das Cover des Hörbuchs ist ziemlich aussagekräftig. Der Autor versteckt sich hinter seiner Hand. Zu persönlich sind seine Briefe, die er zunächst nur für sich schreibt. Und die drei Zitronen liegen dort ganz dekorativ in der Holzschale. Was macht man mit seinem Leben, wenn es einem Zitronen gibt? Passend dazu ist die Verpackung des Hörbuchs innen auch in einem knalligen Gelb gestaltet. Meine Meinung: Der Autor Michalis Pantelouris wurde von seiner Frau verlassen. Für ihn komplett überraschend steht er vor den Scherben seines Lebens und versucht sich als Teilzeit-Alleinerzieher um sein Liebesleben, seinen Job, und jede zweite Woche um seine beiden Kinder zu kümmern. So sehr aus seinem Alltag herausgerissen fällt es ihm schwer neue Kolumnen zu schreiben. Er findet erst zu seiner kreativen Ader zurück, als er Briefe an eine imaginäre Traumfrau schreibt. Er traut sich sogar sie einzusenden und das Unglaubliche passiert: sie werden abgedruckt. Das große Manko dieses Hörbuches ist leider, dass der Autor sein Werk selber spricht. Man merkt einfach, dass er kein professioneller Sprecher ist. Mir hat seine Art und Weise des Vortrags leider nicht gefallen. Besonders bei der Vertonung von Gesprächen konnte ich oft nicht erkennen wer wann was sagte. Außerdem wurde der gesamte Text recht monoton vorgetragen und mir fiel es sehr schwer zu erkennen wann es zum Beispiel einen Ortswechsel gab, wann die Kolumne zitiert wurde und wann er einfach nur Handlungen dazwischen beschrieb. Ich bin davon überzeugt, dass diese Umsetzung im Buch viel besser ist und mehr Struktur herrscht. Diese hat mir im Hörbuch, zum Beispiel durch passende Sprechpausen und mehr Betonung, gefehlt. Dieses Hörbuch steckt voller Wiederholungen. Wenn man alle rausstreichen würde, wäre das Buch direkt einen ganzen Batzen kürzer. Im gewissen Maß sind Wiederholungen okay, aber hier fiel es mir immer wieder auf. Und damit meine ich nicht, dass er in seinen Briefen immer wieder "liebe zukünftige Lieblingsfrau" schreibt, denn das gehört natürlich dazu. Ansonsten hat mir der Schreibstil gefallen. Man merkt einfach, dass der Autor mit regelmäßigen Kolumnen sein Geld verdient. Er versteht sein Handwerk. Was den Humor angeht, scheine ich anders gestrickt zu sein als viele anderen. Ich fand das Hörbuch nicht lustig und kann mich an keine Stelle erinnern, an der ich mal gelacht habe. Dafür stand für mich die Romantik ganz klar im Fokus. Die Schilderungen von Herrn Pantelouris gehen ans Herz und mehrfach ertappte ich mich dabei, dass ich mir selbst solche Liebesbriefe wünschte. Ich glaube, dass gerade wir Frauen uns sehr davon angesprochen fühlen. Kein Wunder, dass er für seine Texte so viele Heiratsanträge bekommen hat. Was mir außerdem sehr gut gefallen hat war die schonungslose Ehrlichkeit, mit der der Autor seine Gefühle geschildert hat. Er nimmt sich selbst, sein Leben und seine bisherigen Beziehungen genau unter die Lupe und schildert offen seine Gefühle. So viel Ehrlichkeit bekommt man von den verschlossenen, alles verkraftenden Männern sonst kaum. Er ist also wirklich ein Einzelstück. Die Briefe waren in diesem Buch absolut die Höhepunkte und haben mir sehr gefallen. Fazit: Als Print hätte mir diese Geschichte bestimmt besser gefallen. Da ein Hörbuch allerdings auch sehr vom Sprecher lebt, muss ich leider zwei Sterne abziehen. Somit landet die Hommage an die liebe zukünftige Lieblingsfrau bei drei Sternen.

Briefe an die Liebe

Von: little sparrow Datum: 13. August 2018

Liebe zukünftige Lieblingsfrau Hörbuch - Belletristik Random House - Audio erschienen am 14. Mai 2018 Autor: Michalis Pantelouris Ungekürzte Lesung 4 CDs - 323 Minuten Inhalt und Personen In diesem Hörbuch von Michalis Pantelouris geht es um niemand anderen als um ihn selbst. - Und seine zukünftige Lieblingsfrau. Nach 10 Jahren - für Michalis Pantelouris glücklicher - Ehe, trennt sich seine Ehefrau plötzlich von ihm. Zurück bleibt ein zweifelnder Mittvierziger, der an jedem zweiten Wochenende seine beiden Töchter bei sich hat. Ein Teilzeitvater. Mit seiner Ehefrau ist auch seine Kunst zu Schreiben "abhanden" gekommen. Michalis Pantelouris ist Journalist und Autor. Einzig sein Kater Willy Brandt und seine Katze Hummel sind ihm geblieben. Und seine Freundin aus Jugendtagen, die aber ihre eigenen Probleme zu bewältigen hat. Doch, was dem Autor fehlt, ist vor allem seine Frau. - Und wenn er die nicht haben kann, dann eben seine zukünftige Lieblingsfrau. Meine Meinung Auf der Suche, nach einem Weg die zukünftige Lieblingsfrau zu treffen, zu daten und - tja, wann ist es eigentlich an der Zeit für den ersten Kuss oder mehr? - schreibt er diese Briefe an seine zukünftige Lieblingsfrau. Darin schildert er seine Gedanken, seine Gefühle, seine Unsicherheiten, seine Bedürfnisse auf so bildhafte Art und Weise, dass man mit dem Protagonisten und Autor lachen, lieben, weinen und leiden kann. Michalis Pantelouris zieht mich stimmlich eher nicht in seinen Bann - aber das ist Geschmacksache. Tatsache ist, dadurch dass er sein Buch selbst liest, ist es unendlich authentisch. Zwischen den einzelnen Briefen an seine Lieblingsfrau, die in der Süddeutschen Zeitung als Kolumne erschienen sind, erfährt der Leser immer wieder Details und Episoden aus seinem Leben. Manche Geschichten daraus sind sehr kurzweilig, andere humorvoll, wieder andere beschweren das Gemüt. Dadurch, dass die Erzählung immer nah am Leben bzw. das Leben selbst sind, kann ich mich als Leser auch stets ein Stück weit wiederfinden. Während seine Stubentiger namentlich genannt werden, nennt er seine Töchter liebevoll Nummer 1 und Nummer 2. Dabei muss ich Schmunzeln, da ich bei den Namen stets an Thing 1 and Thing 2 aus "The cat in hat" denken muss. - Eine tolle Geschichte, die jedes Kind in Amerika kennt. - Aber das nur am Rande! Fazit Der Autor Michalis Pantelouris hat hier ganz klar den Rat befolgt: "Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade daraus!". Aus seiner Not heraus, hat er genau das Richtige getan: Seine Zweifel in Worte gefasst - und dann veröffentlicht. Dieses Buch ist für all diejenigen, die mit Herz bei der Sache sind. Vor allem, bei der Liebe!

Top-Ratgeber-Hörbuch-Tipp für kürzlich, verlassene Männer und alle Frauen

Von: Chocolate Blue Datum: 05. August 2018

Ich liebe dieses Hörbuch. Michalis spricht einfühlsam, bewegt, traurig, verliebt, himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Bist Du männlich und nach zehn Jahren Ehe von deiner Frau verlassen worden? Bist Du weiblich? Dann bist Du die Zielgruppe. Michalis lernt den Neuverlassenen, wie das Leben in freier Wildbahn wieder aussieht und wie man sich in dem Dschungel zurecht findet. Mal mehr, mal weniger gut. Aber am Ende wird doch immer alles gut. Das Leiden wird auch irgendwann einmal wieder ein Ende haben. Danke Michalis für die Verarbeitung deines Liebeskummers in diesem tollen Hörbuch. Ein Top-Ratgeber!

Eine Lesung aus dem Leben – zurückblickend, nachdenklich, humorvoll und lebensfroh!

Von: Mrs. Crumble Kitchen Datum: 31. July 2018

Auf insgesamt 4 CD´s mit einer Gesamtlaufzeit von 5 Std. 23 Min. liest der Autor Michalis Pantelouris selbst sein Werk „Liebe zukünftige Lieblingsfrau“. „Wenn das Leben Dir Zitronen schenkt, sollst Du Limonade daraus machen“ oder „Die Sonne scheint nur, wenn Du sie auch zu Dir hineinlässt“. Sätze wie diese stimmen nachdenklich und geben einen kleinen Einblick in die Lebensgeschichte des Autors. Er erzählt seine Geschichte. Nach 10 Jahren Ehe muss er beziehungsmäßig wieder ganz von vorne anfangen. Aber wie geht das? Wie lerne ich eine Frau kennen, wie nehme ich Kontakt zu ihr auf? Gibt es überhaupt eine neue Frau für mich in meinem Leben? Mal heiter, mal traurig, mal träumerisch und mal hoffnungsvoll gestaltet sich das Zuhören. Eine Stewardess die er schön findet, weil sie ihren Kopf ganz bestimmt bewegt...könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass sie sein Interesse geweckt hat? Eine kleine Geste die dazu führt, dass seine Gedanken nun vermehrt auf sie gelenkt sind? Mir gefiel die Lesung sehr, sehr gut. Eine angenehme Erzählerstimme mit sehr viel Feingefühl. Manches Mal erkannte ich Situationen wieder, musste schmunzeln. Manches Mal aber machte ich die CD auch aus und dachte über das gesprochene Wort nach. Sehr persönlich, sehr eindrucksvoll und sehr unterhaltsam schafft es M. Pantelouris einen Neuanfang einer Beziehung mit all seinen Ängsten, Sorgen aber auch Hoffnungen und Freude zu erzählen. Vielen Dank dafür!

Die neuen Leiden, des (nicht mehr ganz) jungen Griechen

Von: danielamariaursula Datum: 15. July 2018

Michalis Pantelouris Jahrgang 1974 mit griechischen Wurzeln lebt und schreibt in Hamburg. Seine Welt war in Ordnung, solange er in der Wohnung in seinem Arbeitszimmer saß und von nebenan die Geräusche seiner Frau und seiner mittlerweile pubertierenden Töchter zu ihm drangen. Doch dann hat ihn die große Liebe seines Lebens verlassen, ohne daß er, der empathische Kolumnist, es hat kommen sehen. Er versteht die Welt nicht mehr, denn sie bricht zusammen und er muß sie aus seinen Trümmern wieder zusammen setzen. Doch wie soll er das anstellen? Tochter Nummer 1 wird inzwischen 14, er ist das Daten gar nicht mehr gewöhnt, als er noch mitten dabei war, gab es noch kein Tinder und whats app. Da er oft erst weiß, was er denkt, wenn er schreibt, schreibt er seine Gedanken auf. Über sich, die Liebe, seine Sehnsucht nach der Liebe, seine Ängste, seine Schwächen. Dummerweise, hat er nicht nur das Daten verlernt, mit dem Verlust seiner Lieblingsfrau, kam eine Schreibblockade. Doch er lebt vom Schreiben und wovon soll er seine Ausflüge in die Welt des Datens, seinen Lebensunterhalt und den der Töchter und Katzen zahlen, wenn die Wörter nicht so fließen wollen? Aus lauter Verzweiflung reicht er seine Briefe an seine imaginäre, künftige Lieblingsfrau bei der SZ-Online Redaktion ein und mit den Folgen hätte er nie gerechnet. Da Michalis Pantelouris eine angenehme Stimme hat und auch ganz gut aussieht, durfte er sowohl das Cover, als auch den Innenteil des Hörbuchs zieren, als auch sein ungekürztes Buch selbst einlesen. Sprachlich, stimmlich macht er es wirklich prima, seine Stimme eignet sich wirklich gut als Sprecher, sollte er also mal wieder eine Schreibblockade habe, könnte er bei den Hamburger Hörbuch Verlagen anheuern. In seinen Briefen an seine zukünftige Lieblingsfrau, schreibt er stets bescheiden, daß er ja nur durchschnittlich aussieht und das Haar sich lichtet, der Bauch dafür nicht... da kokettiert er aber schon etwas. Normalerweise schauen Männer eher in den Spiegel und finden gut was sie sehen, ein Talent, um welches sie die meisten Frauen beneiden. Aber Panteluris ist ein Frauenversteher, vielleicht dank seiner Schwestern, und würdigt sein Spiegelbild und seine Eigenarten kritisch. Er ist einfach ein wahrer Romantiker, er liebt die Frauen, wobei ihm allerdings eine Lieblingsfrau und seine Töchter völlig ausreichen, Schürzenjäger ist er nicht. Die Leserinnen seiner Kolumne lieben das an ihm, Frauen mit gebrochenem Herzen, von Männern enttäuscht, schöpfen wieder Hoffnung. Es gibt sie also doch, Männer mit Zweifeln und Respekt vor Frauen. Ein Mann mit enger Bindung zu seinen Töchtern und einer wunderschönen besten Freundin seit Kindheitstagen namens Ali, der lebende Gegenbeweis zu Harry und Sally, einem der Kultfilme seiner Generation. Man darf ihn über den Kiez gemeinsam mit einer bunten Truppe folgen, lernt die Frauen kennen, die seine Wege kreuzen, bekommt Lebenstipps von Jake Gyllenhall gratis und entdeckt das Geheimnis eines griechischen Espressos. Nein, im Ernst, ich mochte seine Kaffee-Einsichten und werde nun bei dem Anblick einer jeden Machinetta daran denken, daß in griechischen Küchen stets ein Campingkocher steht, um schneller die Maschine zum Kochen zu bringen. Aber auch das Interview mit Jake Gyllenhall als Lebensberater fand ich toll. Bisweilen hätte ich ihn aber auch schütteln können und ihn zu etwas weniger Selbstmitleid auffordern wollen. Aber keine Sorge, im Vergleich zum Werther, dem jungen W. oder Holden Caulfield schlägt er sich tapfer und kultiviert. Gerne hätte ich noch mehr über Tochter 1 und 2 gehört (meine Lieblingsmann habe ich ja schon, da ist der Glaube an die Männer durchaus vorhanden), es gefiel mir aber sehr, daß er es unterließ, seine Ex-Frau schlecht zu machen, er beklagt vor allem ihren Verlust und lernt mit der Zeit die Vorzüge seiner Situation zu schätzen. Am Ende findet er auf der Suche nach der zukünftigen Lieblingsfrau, vor allem sich selbst und das ist ja die beste Voraussetzung für eine neue Liebe. Doch wer diese Liebe nun ist oder sein wird, abgesehen von seinen Töchtern und seiner Katze Hummel, erfährt man nicht. Immerhin ist er offensichtlich nicht verhungert. Ein schönes Hörvergnügen für Frauen mit Liebeskummer, solche, die den Glauben an die Männer wieder finden wollen, oder diejenigen, die selbst mal befürchteten an einem gebrochenen Herzen zu sterben, also für fast alle Frauen.

Liebe wird aus Mut gemacht.

Von: Eva Fl. Datum: 22. June 2018

Michalis Panteleouris erzählt seine ganz eigene Geschichte, wie er plötzlich nach über zehn Jahren von seiner Frau verlassen wurde, weil sie sich wohl entliebt hatte. Doch wie ist das nun, wenn man schon über 40 ist, lange nicht mehr gedatet hat – man war ja in festen Händen - , ein Teilzeit-Alleinerziehender-Vater ist (Wechselmodell) und sich erst wieder einfinden muss in die neue Situation als Single? All das schildert er im Hörbuch, das als Buch aufgrund seiner SZ-Kolumne „Liebe zukünftige Lieblingsfrau“ entstanden ist. „Liebe zukünftige Lieblingsfrau ist ein Hörbuch, das mich vor allem durch den Titel angesprochen hat. Von der Kolumne hatte ich wohl am Rande schon mal etwas mitbekommen, kann mich aber nicht wirklich daran erinnern ob ich sie wirklich gelesen habe. Nun sollte es also das Hörbuch sein, etwas, was mich vor allem bei längeren Autofahrten immer wieder gut unterhält. An die Stimme des Autoren, der sein Hörbuch selbst wiedergibt, muss man sich erst einmal gewöhnen, finde ich. Er betont manches schon besonders bewusst bzw. hat so manche Eigenart in der Stimme, die ich gewöhnungsbedürftig fand. Auch merkt man an seiner generellen Ausdrucksweise, dass er eben Journalist ist („cheesy“) – und auch Vater zweier Töchter. (Teenager und Fast-Teenager) Die „Briefe“ (Kolumne) an die zukünftige Lieblingsfrau wechseln sich im Buch mit Schilderungen aus dem Leben von Michalis Pantelouris ab. So erfährt man hier ein wenig über sein Leben, in dem die Töchter immer eine Woche bei ihm leben, er anschließend in der Woche darauf eine Woche lang alleine ein „Single-Leben“ führt. Auch über seine Freizeitgestaltung und Dates erfährt man etwas. Man merkt durchaus, dass sich sein Leben in Hamburg abspielt und nicht in einer Kleinstadt, manchmal wirkt es ein bißchen abgehoben. (Was ich auch an der Tatsache, dass man immer wieder Taxi fährt, ausmache. In einer Stadt mit U-/S-Bahn erscheint mir das fast unnötig, aber gut. Es passt einfach teilweise nicht zu der Art, dass man eben das Konto überzieht und sich dann aber den Luxus eines Taxis leistet…) Bei den vermeintlichen Briefen schildert er immer wieder, wie es sich nun für ihn anfühlt, wie er sich wieder neu auf dem Markt orientieren muss, wie es einfach auch viel Zeit braucht, bis er sich verlieben kann, bis er sich wohl fallen lassen kann. Seine Ansichten sind schon sehr romantischer Natur, was durchaus sehr angenehm und sicher auch liebenswert ist, wobei er sich aber – meiner Ansicht nach – vielleicht auch ein bißchen selbst im Weg steht manchmal. Natürlich ist es schwierig, wenn man von heute auf morgen das Aus einer angenommenen großen Liebe erfährt. Und tatsächlich heilt solch eine Wunde nicht von heute auf morgen. Aber manchmal muss man eben auch einfach offen sein (was der Journalist in gewisser Weise ja auch ist). Alles in allem war es mal ein ganz anderes Hörbuch, das wirklich interessant und sehr tiefgründig war. Es war spannend hier mal Einblicke in männliche Sichtweisen zu bekommen, wobei man dadurch natürlich nicht auf alle Männer schließen kann. Mit der Stimme des Autoren habe ich mir teilweise ein bißchen schwer getan, manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass da Wortendungen verschluckt werden, aber gut. Inhaltlich durchaus emotional wie auch sehr amüsant teilweise, vor allem wenn ich an den „Buko. Beischlafutensilienkoffer“ denke. Man sollte sich dennoch nicht auf ganz leichte Kost einstellen, wenn man das Hörbuch hören möchte, denn es ist schon wirklich voller Inhalt. Von mir gibt es hier eine Empfehlung und 4 von 5 Sternen.

Toll geschriebene, angenehm vorgelesene Kolumnensammlung

Von: Katharina P. Datum: 18. June 2018

Zum Inhalt "Liebe zukünftige LIeblingsfrau" ist kein klassischer Roman, sondern eine Kolumnensammlung in Form von Briefen an eine zukünftige (und damit hypothetische) Lieblingsfrau, die ursprünglich in der Süddeutschen Zeitung erschienen sind. Die einzelnen Kolumnen sind aber nicht einfach lose aneinandergereiht, sondern gehen mehr oder weniger nahtlos ineinander über - zumidest habe ich die Übergänge beim Hören so empfunden. Man verliert nie den roten Faden, was zum Großteil auch damit zu tun hat, dass die Rahmenhandlung nicht sonderlich komplex ist. Der Fokus liegt eindeutig auf seinem eigenen Gefühlsleben statt auf einem ereignisreichen Plot - und ganz ehrlich: Ich habe ihn auch nicht vermisst. Man verfolgt mit, wie Michalis Pantelouris versucht, nach seiner gescheiterten Ehe wieder auf die Beine zu kommen, und wie er sich dabei fühlt. Im Prinzip sind die einzelnen Kapitel wie ein langer einseitiger Dialog, der sich an eine anonyme Leserschaft richtet. Das Bild, das man dabei vom Autor bekommt, ist das eines smarten, einfühlsamen, manchmal resignierten, manchmal optimistischen, leicht träumerischen Romantikers, ein Mensch wie du und ich, mit Fehlern und Schwächen, die er sich selbst auch eingestehen kann. Genau das macht den Charme des Buches (bzw. der Kolumnen) aus: Man erkennt sich zu größeren und kleineren Teilen in ihm wieder, fühlt sich verstanden und auf merkwürdige Weise auch weniger allein auf der Welt. Vieles, was er schreibt, kann ich absolut nachvollziehen, dazu muss ich nicht mal geschieden sein. Jeder Single kennt wahrscheinlich das Gefühl, manchmal nicht allein sein zu wollen, aber auch absolut nicht das Bedürfnis nach dem ganzen Dating-Aufwand oder überhaupt nach einer Beziehung zu haben. Seine Kolumnen machen ihn so greifbar und sympathisch, dass man sich beim Lesen bzw. in meinem Fall Hören selbst ein wenig wünscht, seine zukünftige Lieblingsfrau zu sein. Manche Menschen werden eben allein schon durch das, was sie denken und sagen, attraktiv. Mit dieser Meinug stehe ich übrigens nicht alleine da, wie die zahlreichen Leserbriefe beweisen, die er aufgrund seiner Kolumne erhalten hat. Er spricht eben viele Menschen an, ob nun zukünftige Lieblingsfrau oder nicht. Die fiktive Adressatin könnte quasi jeder sein, denn in seinen Texten konzentriert er sich nicht auf Äußerlichkeiten, ja noch nicht einmal auf spezifische Charaktereigenschaften. Vielmehr geht es ihm bei seiner Wunschpartnerin einzig allein darum, dass die Chemie stimmt. Er hat keine konkrete Person im Kopf, er sucht Verbundenheit, das freudige Kribbeln, wenn man mit jemandem zusammen ist, und das Gefühl, angekommen zu sein. Und genau deshalb hat er bei mir (und bei so vielen anderen) ins Schwarze getroffen. Zum Sprecher Den Autor Michalis Pantelouris seine Kolumnen selbst lesen zu lassen, war genau die richtige Entscheidung. Nicht nur baut man dadurch eine größere Nähe zum erzählerischen Ich auf, sondern empfindet die Ereignisse und Gedanken auch als authentischer. Es wäre wohl kaum einem anderen so gut gelungen, seine Empfindungen mit der Stimme zu transportieren, wie er selbst. Für mich war es einfach sehr angenehm, ihm zuzuhören. Mein Fazit Für mich persönlich war "Liebe zukünftige Lieblingsfrau" genau die richtige Lektüre. Die Kolumnen sind wunderschön geschrieben, romantisch, ohne kitschig zu sein, und berührend. Das Besondere ist die Nähe, die man zum Schriftsteller aufbaut, wodurch man mit ihm mit- und sich gleichzeitig von ihm verstanden fühlt. Da vermisst man auch eine ereignisreiche Handlung, wie ein klassischer Roman sie bieten würde, nicht.