Jana Lukas

Herz und Tal

Herz und Tal Blick ins Buch

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Emilia Jonasson braucht einen Neuanfang. Einen, der sie so weit von Bremen wegbringt, wie möglich. Doch ihr neuer Lebensabschnitt im wunderschönen Chiemgau beginnt mit einer mittleren Katastrophe: Ihre zukünftige Wohnung steht unter Wasser und sie muss vorübergehend in den Kastanienhof ziehen. Dort lernt sie nicht nur die sympathische Wirtin Theresa Leitner kennen, sondern auch deren faszinierenden Zwillingsbruder Max. Emilias Herz stolpert, wenn Max sie ansieht, ihre Finger kribbeln, wenn sie sich berühren. Als ihr jedoch bewusst wird, dass Max so seine Geheimnisse hat, beschließt sie, auf Abstand zu gehen. Nicht noch einmal wird sie sich das Herz von einem Mann brechen lassen. Doch für manche Dinge lohnt es sich vielleicht, über seinen Schatten zu springen ...

Sympathische Haupt- und Nebenfiguren

Von: Daggi Datum: 11. October 2018

Die Protagonisten und ihre Geschichte Nachdem die Ärztin Emilia Jonasson herausgefunden hat, dass ihr Liebhaber verheiratet ist, verlässt sie recht überstürzt ihre Heimat und zieht von Norddeutschland in den Chiemgau. Sie freundet sich schnell mit ihrer Pensionswirtin Theresa Leitner an, doch dass deren mutmasslicher Ehemann Max mit ihr flirtet, macht sie wütend und lässt sie zu Max auf Distanz gehen, obwohl ihr Herz eine ganz andere Sprache spricht. Max hat als Polizist in München gearbeitet und kehrt nun in seine Heimat zurück, um künftig dort Dienst zu tun. Nachdem Emilia endlich klar wird, dass Max nicht etwa Theresas Mann, sondern ihr Zwillingsbruder ist, nähern sich die beiden an. Doch auch Max hat eine Vergangenheit und die holt ihn ein. Meine Gedanken zum Buch „Landliebe“ von Jana Lukas hatte mir richtig gut gefallen und deswegen war für mich klar, dass ich auch unbedingt „Herz und Tal“ lesen wollte. Jedes Kapitel wird von witzigen Notrufen eingeleitet, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben und egal, wie skurril der Notruf auch klingt, die entsprechenden Ereignisse, die zum Notruf geführt haben, sind hinterher immer Teil der Geschichte. Die Idee hat mir sehr gut gefallen. Der Schauplatz im Chiemgau ist natürlich eine hervorragende Vorlage für tolle bildhafte Beschreibungen der Landschaft. Aber Jana Lukas hat sich nicht nur einen tollen Schauplatz ausgesucht, sie ha9auch sehr sympathische Haupt- und Nebenfiguren geschaffen. Neben Theresa und Max leben auch ihr gemeinsamer bester Freund seit Kindertagen und ihr Vater auf dem Kastanienhof, eine kleine, eingeschworene Gemeinschaft, die mich begeistern konnte. Etwas ins Stocken bin ich geraten, wenn Theresa und Max in Gedanken miteinander kommuniziert haben. Sicherlich haben sie als Zwillinge eine ganz besondere Verbindung zueinander und dass der eine merkt, was der andere denkt oder fühlt, ist für mich durchaus plausibel. Aber dass sie nicht nur einzelne Gedanken austauschen, sondern trotz räumlicher Distanz ganze Gespräche führen oder, im Umkehrfall, den anderen bewusst aus den eigenen Gedanken ausschließen, damit derjenige nicht „lesen“ kann, was im Kopf des anderen vorgeht, das war mir zu unrealistisch. „Herz und Tal“ ist ein toller Sommerroman, sicherlich ist vieles vorhersehbar, aber für mich zählt, dass mich die gefühlvolle Geschichte fesseln und gut unterhalten konnte.

Schöne Liebesgeschichte mit Witz

Von: diemoni Datum: 11. September 2018

Wie auch bereits das erste Buch von Jana Lukas hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil von Jana Lukas ist frisch und sehr angenehm zu lesen. Das Buch habe ich an einem Wochenende durchgelesen und hätte meiner Meinung nach noch einige Seiten mehr haben dürfen, damit man noch etwas länger in diese wunderschöne Geschichte eintauchen kann. In diesem Buch geht es um Emilia und Max, welche beide durch vorhergehende Beziehungen geprägt sind und dem anderen Geschlecht gegenüber mit Misstrauen begegnen. Besonders Emilia hat durch den Verrat und Lügen ihres Ex-Freundes fast den Glauben an die Liebe verloren. Nach vielen Missverständnissen und einigen zaghaften Annäherungen gelingt es den Beiden doch noch sich auf einander einzulassen und der Liebe eine Chance zu geben. Die Geschichte ist etwas vorhersehbar, aber der Weg zum Happy End ist dennoch nicht langweilig. Auch die "Nebendarsteller" in dem Buch durchleben ihre ganz persönlichen Wirrungen und geben der Geschichte viele schöne Wendungen. Gerade die älteren Damen und Herren sind sehr erfrischend. Die kurzen Notrufe, die den Kapiteln vorausgehen, machen neugierig was wohl als nächstes passieren wird und sind teils sehr lustig und oft kurios. Die Umgebung ist sehr detailliert beschrieben und man bekommt Lust auf einen Urlaub in der Pension Kastanienhof, um die schöne Gegend rund um den Chiemsee und den Bergen zu erkunden.

Meine Meinung

Von: Mina Datum: 10. September 2018

„Herz und Tal“ ist nach „Landliebe“ bereits der zweite Roman, den ich von Jana Lukas gelesen habe. Das Cover ist blumig, zur ländlichen Kulisse und zur romantischen Thematik passend gestaltet. Die Autorin erzählt die Geschichte von Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen mit einem gebrochenen Herzen leben müssen. So wurde z.B. Emilia von ihrem Partner belogen, Max sitzen gelassen, Theresa wurde von ihrer Mutter verlassen und der Großvater Joseph hat eine Tochter verloren. Auch wenn es nicht einfach ist, lernen sie alle im Laufe der Geschichte, dass gebrochene Herzen heilen und wieder lieben können. Der Chiemgau bietet eine perfekte Kulisse für die Geschichte. Besonders der Kastanienhof wird so malerisch schön beschrieben, dass man ihn bildlich vor Augen hat und selbst gerne dort Urlaub machen würde. Emilia ist von Anfang an sympathisch. Auch wenn man anfangs noch nicht weiß, welches Päckchen sie mit sich herumträgt, kann man sich doch gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Emilia ist verletzlich, wirkt beinahe zerbrechlich. Dennoch kann man beobachten, wie ihr die Menschen in ihrer neuen Heimat zurück in Leben helfen. Auch Max hat eine nicht ganz unkomplizierte Vergangenheit. Er wird nicht nur als gutaussehend beschrieben, sondern auch sein guter Charakter macht ihn aus. Von Anfang ist er sehr einfühlsam und geht auf Emilia ein. In seinem Job als Polizist kommt er viel zum Einsatz und zeigt sich von seiner besten Seite. Auch die übrigen Charaktere sind sehr außergewöhnlich und für den Charme der Geschichte mitverantwortlich. Theresa und Johannes, der Großvater Joseph, die Mutter der Zwillinge und viele mehr sorgen für viel Unterhaltung. Besonders das Auftauchen von Max‘ Ex-Freundin Juliane, sowie die aufmüpfige Rentnergang, die mit allen legalen und illegalen Mitteln um den Erhalt des Seniorenzentrums kämpft, bringen Schwung in das gemütliche Landleben. Insgesamt hätte die Handlung jedoch ein bisschen mehr Dynamik vertragen können. Auch wenn beim Lesen keinesfalls Langeweile aufkommt und alles Positive diesen Kritikpunkt nahezu relativiert, fehlt es an einem erkennbaren Spannungsbogen. Häufige Wechsel der Erzählperspektive ermöglichen einen vielseitigen Blick auf das Geschehen und erzeugen Verständnis für und Vertrautheit mit jedem Charakter gleichermaßen. Sprache und Schreibstil von Jana Lukas sind besonders hervorzuheben. Ihr Talent, eine Geschichte sowohl mit Leichtigkeit, als auch mit Tiefe zu erzählen, zeigt sich erneut. Die kurzen Anrufe bei der Notrufzentrale zu Beginn jedes Kapitels sind sehr unterhaltsam und sorgen für einige Schmunzler. Das Rezept von Theresas berühmter Fliederbeerenmarmelade, sowie eine ausführliche Leseprobe von Jana Lukas‘ „Landliebe“ im Anhang sind ein perfekter Bonus. Mein Fazit Insgesamt kann ich auch dieses Buch von Jana Lukas wieder sehr empfehlen, die erneut mit ihrem angenehmen Stil überzeugt. Für warme Sommer- und Urlaubstage bietet die Geschichte einen perfekten Begleiter.

Sommerlicher Roman

Von: Cindy H. Datum: 10. September 2018

In dem Roman "Herz und Tal" von Jana Lukas der im Juli 2018 vom Heyne Verlag veröffentlicht wurde, geht es um die junge Ärztin Emilia Jonasson. Emilia entflieht ihrer Heimat Bremen in den Chiemgau am Chiemsee, um ihr Leben neu zu ordnen und die vergangene, komplizierte Beziehung hinter sich zu lassen. Doch ihr Neuanfang startet wieder mit einem Hindernis. Die neue Mietwohnung kann sie wegen eines Wasserschadens nicht beziehen. So kommt sie kurzfristig auf dem Kastanienhof unter. Die Pension wird von Theresa Leitner, der Nichte ihrer Vermieterin, geleitet und liebevoll umsorgt. Emilia fühlt sich Dank der sympathischen Art von Theresa Leitner und der familiären Umgebung sofort wohl. Erst als kurze Zeit später Max Leitner, der Zwillingsbruder der Wirtin, wieder auf dem Kastanienhof einzieht, um bei der ortsansässigen Polizei zu arbeiten, kochen Emilias Erinnerungen an ihr altes Leben in Bremen wieder hoch. Sie ist noch nicht bereit für einen neuen Mann in ihrem Leben. Aber von Anfang an fühlen Max und Emilia sich voneinander angezogen. Doch Emilia hat die Geheimnisse von Männern satt und geht auf Abstand um sich zu schützen. Und so nimmt die Liebesgeschichte ihren Lauf. Der Roman von Jana Lukas ist einfach und gemütlich zu lesen. Meistens verwendet Sie kurze, prägnante Sätze. Andere wiederum schmückt Sie bildlich aus und schafft einen Wohlfühleffekt. Jedes Kapitel beginnt mit einem Auszug aus der Notrufzentrale von Rosenheim, lockert das Hauptthema wieder auf und versetzt einen in die Geschehnisse Rosenheims. "Herz und Tal" ist ein leichter Roman der hervorragend zu einem sommerlichen Abend passt. Die Geschichte ist zeitlos und kann daher von Jung bis Alt mühelos gelesen werden. Allein die Vorhersehbarkeit des Ende der Geschichte nimmt die Spannung aus dem Buch.

gefühlvoll und heiter

Von: Lene Datum: 10. September 2018

Die Autorin entführt die Leser in das wunderschöne Chiemgau. Nach einer großen Enttäuschung in der Liebe hat es die Hauptfigur, Dr. Emilia Jonasson, für einen Neuanfang nach Süddeutschland verschlagen. Doch ihr Start steht unter keinem guten Stern. Die angemietete Wohnung kann sie wegen eines Wasserschadens nicht beziehen, sodass Emilia sich kurzer Hand in der traumhaften Pension "Kastanienhof" wiederfindet. Mit der Pensionswirtin Theresa Leitner versteht sie sich auf Anhieb. Als deren Zwillingsbruder Max auf den Familienhof zurückkehrt, gerät Emilias Herz regelmäßig ins Stolpern. Doch Emillia ist ein gebranntes Kind. Und als sie merkt, dass Max ein Geheimnis hat, beschließt sie auf Abstand zu gehen. Emilia will sich ihr Herz nicht noch einmal brechen lassen. Doch diesen Abstand aufrechtzuerhalten, ist schwerer als gedacht. Herz und Tal ist das erste Buch von Jana Lukas, welches ich gelesen habe. Ich wurde überrascht von einer gefühlvollen Liebesgeschichte, die mit herzlichen Charakteren und einer heiteren Schreibweise der Autorin überzeugt. Das Buch ist mitten aus dem Leben geschrieben, sodass man dem Gefühlschaos und der ein oder anderen Heimlichkeit der einzelnen Figuren immer gut folgen kann. Besonders heraus stechen die lustigen Notrufe am Anfang eines Kapitels, die aus der sich immer wieder überschneidenden Arbeit von Emilia und Max herrühren. Leider ist schon schnell klar in welche Richtung die Geschichte gehen wird, jedoch ist es trotzdem genau das richtige für einen entspannten Sommerabend.

Gelungene Berg- und Talfahrt

Von: Tausert Datum: 07. September 2018

"Herz und Tal" ist nicht nur der Titel, sondern fühlt sich auch so an: Wie bei einer Achterbahn wurde ich langsam in das Geschehen hineingezogen. Erst lehnte ich mich ahnungslos zurück, weil ich zu wissen glaubte, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Dann nahm der Roman, eben wie bei einer Achterbahn, plötzlich Fahrt auf und ich bangte um mein ersehntes Happyend. Die beschriebenen Personen wirkten für mich nachvollziehbar und ich konnte mich, zumindest auf die meisten, einlassen. Die Autorin hat es geschafft, mich in die Welt ihres Romans mitzunehmen. Am Ende dieser litararischen Berg- und Tal-Fahrt war ich einerseits glücklich, gut angekommen zu sein und anderersetis traurig, das Fahrgeschäft verlassen bzw. das Buch beiseite legen zu müssen. Ich hätte noch gern im 'Kastanienhof' verweilt. Kleine sachliche Ungenauigkeiten verzeihe ich Jana Lukas gern, denn ich wurde von ihr gut unterhalten. Gut gefiel mir auch, dass die Kapitel einen pfiffigen Anfang, eine Art "Vorspann", haben. "Herz auf Tal" ist ein handwerklich gut gemachter, moderner Liebesroman, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

Wahrlich was fürs Herz

Von: Anja H. Datum: 06. September 2018

Das Buch "Herz und Tal" ist genau die richtige Lektüre für ein entspanntes Wochenende. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll. Es liest sich gut und leicht. Die Geschichte ist einfach zauberhaft, mit nicht immer vorhersehbaren Wendungen. Genau das Richtige, um seinem Alltag für eine kleine Weile zu entfliehen.

Liebe liegt über dem Chiemgau

Von: Heike Datum: 05. September 2018

Ein tolles Buch mit wunderschönen Beschreibungen der Landschaft, so dass man sich gleich auf dem Weg machen möchte. Doch gleich zu Beginn die Katastrophe: Emilia Jonasson möchte in eine Wohnung einziehen, aber diese steht jetzt unter Wasser und sie muss vorübergehend in den Kastanienhof ziehen. Und dort lernt sie nicht nur die sympathische Wirtin Theresa Leitner kennen, sondern auch deren Zwillingsbruder Max. Max hat aber ein Geheimnis ... Ein tolles Buch für frohe Lesestunden. Die gute Laune ist vorprogrammiert.

Gute, leichte Urlaubslektüre

Von: Ange K. Datum: 04. September 2018

Dieses Buch würde ich jedem empfehlen, der leichte, schöne Lektüre zum Entspannen bevorzugt. Der Roman ist schön geschrieben. Die Autorin zielt auf eine simple Handlung in der heutigen Zeit ab: Frau wird von Mann enttäuscht und betrogen, ändert daraufhin ihr Leben. Einfach und sicheres Happy-End.

Netter Roman für Frauen

Von: Bücherliebe Datum: 01. September 2018

Ich möchte nicht auf den Inhalt eingehen, diesen kann man ja im Klappentext nachlesen. Mir fiel es leider etwas schwer, mich in die Geschichte und vor allem die Charaktere einzulesen, da der Funke bei mir einfach nicht überspringen wollte. Meine Hoffnung, dass sich das noch im Laufe der Geschichte entwickelt wurde leider nicht erfüllt. Oftmals waren die (zum Teil leider etwas klischeehaften) Handlungen der Hauptfiguren schwer nachvollziehbar für mich. Vielleicht lag es auch an den häufigen Perspektivwechseln, die zum Teil leider etwas schnell waren. Hier hätte ich mir gerne eine klare Trennung, wie zum Beispiel durch ganze Kapitel aus einer Sichtweise gewünscht. Auch hat mir der Gedankenaustausch der Zwillinge, der ständig erwähnt wurde leider nicht gefallen, ich fand das etwas übertrieben. Was mir gefallen hat, sind auf jeden Fall die kurzen Dialoge zu Beginn der einzelnen Kapitel. Somit konnte man schon ein bisschen erahnen, was in dem Kapitel passiert und es war eine nette Auflockerung. Leider hat mich das Buch nicht mitgerissen, wie ich es schon bei anderen Geschichten erlebt habe. Wer eine anspruchsvolle Lektüre sucht, wird hier etwas enttäuscht sein. Für einen regnerischen Tag auf dem Sofa, oder für den Urlaub ist dieses Buch gut geeignet. Wie schon in der Überschrift erwähnt, ist es ein netter Frauenroman.

Perfekt für den Sommer

Von: Kati Datum: 01. September 2018

ein tolles Buch für den Sommer zwischendurch. Wie der Titel vermuten lässt geht die Geschichte ans Herz ohne dabei zu sehr ins kitschige abzuschweifen. Deshalb verdiente 4 Sterne. Einen Stern Abzug dafür das Teile der Geschichte vorhersehbar und für die nicht ganz gelungene Abbildung der Zwillingsbeziehung zwischen den Hauptcharakteren. Wenn man einmal angefangen hat möchte man es nicht mehr aus der Hand legen.

Ein schnörkelloser Roman, der Lust auf Liebe und den Chiemgau macht

Von: Chattys Bücherblog Datum: 31. August 2018

Von der ersten Seiten an fallen die wunderschönen und bildhaften Beschreibungen auf. Speziell bei der Beschreibung der Inneneinrichtung des Kastanienhauses hat sich Jana Lukas wirklich viel Mühe gegeben. Es wird schnell eine sehr heimelige Atmosphäre vermittelt. Und man spürt auch schnell: Es liegt Liebe in der Luft. Tja, und da wären wir auch schon direkt bei den Protagonisten. Emilia, die anfangs einen etwas spröden Eindruck auf mich machte, verfällt nach und nach dem Charme von Theresas Zwillingsbruder Max. Aber nicht nur für ihn hegt sie Gefühle, nein, auch der Chiemgau hat es ihr angetan. Von der Großstadtpflanze entwickelt sie sich zusehend zu einer Naturliebhaberin. Mir hat diese Entwicklung sehr gut gefallen, zumal ich sie auch sehr authentisch fand. Auch Emilias Gefühlschaos fand ich nachvollziehbar. Und so konnte man erleben, wie die zarte Pflanze der Liebe zu einer blühenden Rose wurde. Max war mir von Anfang an sehr sympathisch. Er wirkt als Polizist durchaus männlich und durchsetzungsfähig und weiß auch genau, was er will. Sei es beruflich als auch privat. Es gibt da zwar noch ein paar weitere Protagonisten, die aber eher eine Nebenrolle spielen. Deshalb möchte ich auch nicht weiter darauf eingehen, obwohl Theresas Liebesleben durchaus als turbulent zu bezeichnen ist. Sehr gut haben mir die Telefonmitschnitte zu Beginn der Kapitel gefallen. Schon kurios, was an so einer Rettungsleitstelle für Gespräche landen. Witzig, aber auch schockierend. Gut gelungen fand ich auch die Versöhnung zwischen den Geschwistern und ihrer Mutter. Ich denke, dass man stets bedenken sollte, dass jeder nach seinem Ermessen handelt und niemand an der Stelle des Anderen ist. Blut ist dicker als Wasser! Und zum Schluss gab es dann noch das Rezept von Theresa Fliederbeerenmarmelade, die ich auf jeden Fall im nächsten Jahr ausprobieren werde. Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken. Das Cover ist ein richtiger Eyecatcher. Das Herz aus vielen Blüten entlockt schon beim Ansehen ein kleines Seufzen und es wird direkt klar, um welche Art von Roman es sich handeln wird. Der Klappentext macht definitiv neugierig und verleitet dazu, "nur mal schnell" im Buch zu blättern, bevor man ihm restlos verfallen ist. Lesespaß oder Lesefrust? Für mich war es definitiv ein großer Lesespaß. Der Schreibstil ist lockerleicht, ohne Schnörkel, so dass man einfach nur die Geschichte genießen kann. Die Beschreibungen von Land und Leute ist sehr detailliert. Hiermit erhält man auf jeden Fall Lust, einen Ausflug an den Chiemsee bzw. in den Chiemgau zu unternehmen. Dieses Buch könnte ich mir gut als Lektüre in den Fremdenverkehrbüros rund um den Chiemsee vorstellen.

Lektüre zum Entspannen und Abschalten

Von: Uralte Datum: 28. August 2018

Bei diesem Buch hat mich das Cover gleich besonders angesprochen. Es wirkt so erfrischend. Kurz zu Handlung: eine junge Ärztin hat im Norden die Faxen dicke und sucht im fernen, sehr schönen Chiemgau ihr Glück. Schon nach einigen Seiten ist man in der Handlung drin und kennt die Personen recht gut. Lediglich die Beziehung der Zwillingspaares scheint mir etwas zu nah. Doch alles in allem ist dies ein Buch für die Strandtasche, den Koffer oder auch die Mittagspause um schnell abzuschalten. Es kann leicht beiseite gelegt werden und man findet jederzeit den Einstieg. Der Schreibstil ist leicht und locker, mit klaren Worten. Fazit: schönes, leichtes Buch mit netter Geschichte, für junge und ältere Leser. Hoffe, von der Autorin noch mehr Bücher lesen zu dürfen.

Wunderschöner Roman

Von: Julia Datum: 28. August 2018

Mir hat der Schreibstill sehr gut gefallen. Es ist ein wunderschöner Roman, der einen in das wunderschöne Chiemgau entführt. Ich habe jede Sekunde des Lesens mit Emilia und Max mitgefiebert. Ein absolutes Gute-Laune-Sommer-Sonne-Wohlfühlbuch für ganz besondere Lesestunden.

Rezension

Von: V. Datum: 27. August 2018

Ich bin kein großer Fan von Spoilern in Rezensionen, deswegen gibt es nur meine ehrliche Meinung. Ich fand es am Anfang sehr schwer zu lesen. Ich lese ungerne Bücher aus der Erzählerperspektive, da ich mich da nicht richtig in die Figuren reinversetzen kann. Mit der Zeit ging es. Das Schema, bzw. Thema der Geschichte ist eines, welches sehr häufig auftaucht, jedoch auch immer wieder gelesen werden kann, durch verschiedene Arten des erzählens. Es ist ein Buch, welches ich im Buchhandel nicht mitgenommen hätte. Der Preis für das Buch ist angemessen. 400 Seiten wovon ca. 369 die Geschichte an sich sind, was wirklich durchaus angemessen ist. Die letzten paar Seiten bestehen aus einer Danksagung, Leseprobe und ein paar Büchervorstellungen. Ich gebe dem Buch 4 Sterne.

Herzerwärmend

Von: Stine Datum: 25. August 2018

Ein wunderbarer Roman vor wunderschöner Kulisse . Die Geschichte hat mich berührt und ich könnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen .

Leichte Lektüre für den Sommerurlaub

Von: Lesemaus90 Datum: 24. August 2018

Bei „Herz und Tal“ handelt es sich um einen klassischen Liebesroman mit Happyend, gespickt mit jeder Menge Humor und überraschenden Wendungen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten und dadurch lässt sich das Buch angenehm lesen. Der ständige Personenwechsel hat mich etwas gestört und an manchen Stellen war die Handlung für mich zu vorhersehbar. Rundum eine leichte Lektüre für Zwischendurch, ideal als Urlaubslektüre am Strand!

Sommerlicher und leichter Liebesroman

Von: anjareads Datum: 19. August 2018

Die junge Ärztin, Emilia Jonasson, lässt ihr altes Leben mit vielen Enttäuschungen in Bremen hinter sich und bricht auf in das bayrische Chiemgau. Doch nicht jeder Anfang ist leicht. Ihre neue Wohnung steht unter Wasser, somit hat sie keine andere Wahl und zieht auf den Kastanienhof. Die Wirtin Theresa Leitner begrüßt Emilia mit offenen Armen. Dort trifft sie auch auf den Theresas attraktiven Zwillingsbruder Max. Beide scheinen ihre Vergangenheit mit vielen Geheimnissen zu haben und das lässt Emilia erst einmal auf Abstand gehen. Doch der Polizist und die Notärztin laufen sich auch außerhalb des Kastanienhofes oft über den Weg. Max seine Probleme beruhen dabei nicht nur auf einer Frau, was man im Fortlauf der Handlung erfährt. Neben der Ereignissen der Hauptprotagonisten, lernt man auch die flotte Rentnergruppe kennen und fiebert ihnen bei der Erhaltung des Seniorentreffs mit. Man fühlt mit allen Charakteren mit, in die man sich durch ihre herzliche Art auch nur Verlieben kann. Auch die Beschreibung der Orte, lässt einen in eine idyllische Leseatmosphäre eintauchen. Die Kapital leiten mit Anrufen aus der Notrufzentrale ein, welche meist einen kleinen Einblick auf das kommende Kapitel geben. Eine schöne Idee, den Roman etwas aufzulockern. Das Cover und der Einband lässt sich sehen und lädt zu einem leichten Leseabenteuer ein. In meinen Augen ist dieser Roman von Jana Lukas ein leichter Sommerroman, der sich flüssig lesen lässt und man möchte es eigentlich gar nicht mehr zur Seite legen.

Herz und Tal

Von: pandi Datum: 19. August 2018

Gut zu lesende , kurzweilige Liebesgeschichte über die Zwillinge Max und Theresa und ihre Liebe zu Emilia und Johannes.

Herzschmerz, Neuanfang, Stolpersteine und Liebe

Von: A. Agnes Luef Datum: 17. August 2018

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und war schön zu lesen. Es ist eine ideale Sommer- und Urlaubslektüre. Das Thema ist sehr lebensnah. Eine Großstädterin aus Norddeutschland in der wunderschönen, oberbayerischen Provinz ... herrlich ... Da ich selbst schön öfter im Chiemgau war, konnte ich mich so richtig in die Umgebung und das Geschehen hineinversetzen. Das Buch ist wirklich sehr empfehlenswert und kurzweilig. Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Auf jeden Fall freue ich mich darauf, bald mehr von der Autorin Jana Lukas zu lesen. Ihr erstes Buch „Landliebe“ werde ich auf jeden Fall lesen und hoffe, dass mir dieses genauso gut gefällt wie „Herz und Tal“.

Spannung mit Liebe vereint

Von: Makria Datum: 15. August 2018

Das Taschenbuch „Herz und Tal“, beim Heyne Verlag erschienen, wurde von Jana Lukas verfasst und ist ein in sich geschlossener Roman. Inhalt: Emilia Jonasson braucht einen Neuanfang. Nachdem ihr Herz schwer gebrochen wurde, entschließt sie sich von Bremen in den Chiemgau zu ziehen und ihr Glück zu suchen. Männer stehen dabei ganz weit unten auf ihrer Liste, doch hatte sie nicht mit Max Leitner gerechnet. Der gut aussehende Zwillingsbruder ihrer Wirtin Theresa zieht Emilia magisch an und es sprühen Funken, sobald sie sich sehen und berühren. Während Emilia und Max versuchen einen Weg zu finden, muss Theresa ihre ganz eigene Gefühlswelt in rechte Bahnen lenken. Meinung: Das Buch stellt eine nicht ganz neue, aber sehr schön verpackte Liebesgeschichte dar. Emilia und Max, da kann es nur ein Happy End geben. Dennoch habe ich begeistert jedes Kapitel gelesen, in der Hoffnung herauszufinden, wie es sich zwischen den beiden entwickelt und welche Hürden sie zusammen meistern. Durch die Unterteilung des Buches in einzelne Kapitel erhält man die Chance, alle wichtigen Figuren genauer kennenzulernen und ihre Gefühlswelt zu verstehen. Dabei sind die Abschnitte von angenehmer und überschaubarer Länge, was das Lesen ungemein vereinfacht. Auch die Sprache des Romans ist angenehm locker und leicht verständlich, so dass man direkt in das Geschehen hineinfindet. Einige Stellen enthielten mir zu viel Drama und die Zwillings-Telepathie zwischen Max und Theresa empfand ich manchmal als etwas albern. Vielleicht fehlt mir für dieses Verständnis aber auch der Zwilling. Zudem ist es schade, dass die Freundschaft zwischen Emilia und Theresa erst zum Ende hin deutlicher gezeigt wird; da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Fazit: „Herz und Tal“ ist eine warmherzige Geschichte mit schönen und intimen Szenen sowie lustigen Polizeigeschichten. Jedes Kapitel wird humorvoll eingeleitet und ist mit süßen Gesprächen und Gesten bestückt. Auch der Schauplatz lädt zum Träumen und Urlaubmachen ein; man kann sich richtig in die Natur und Landschaft einfühlen und wäre am liebsten dort. Bei „Herz und Tal“ handelt es sich nicht um ein lebensveränderndes Buch, doch um ein sehr schönes! Ich finde, es hat Potential für eine Fortsetzung und dass ich dieses Buch innerhalb eines Tages durchgelesen habe, zeigt wohl, wie gut ich es fand. Der „Hach schöön.“-Gedanke am Ende blieb jedenfalls nicht aus. Auf einen Blick: Cover: 5 Sterne, da es wirklich schön und herzlich gestaltet ist. Vor allem die Farbkombination gefällt mir. Idee: 3 Sterne. Eine Liebesgeschichte wie viele, jedoch mit einigen Extras und Wendungen, die neu und spannend waren. Umsetzung: 5 Sterne, denn die Geschichte folgt ihrem roten Faden. Auch wenn einem viele Dinge vorher klar sind, gibt es doch Überraschungsmomente. Stil: 5 Sterne. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und die Liebesszenen waren zum Glück nicht zu kitschig und aufgeblasen gestaltet. Charaktere: 4 Sterne. Es kommt keine Figur zu kurz und jede versprüht ihren eigenen Charme, jedoch fehlen mir an manchen Stellen ausführlichere Szenen zwischen einzelnen Charakteren. Dies ergibt insgesamt 4 Sterne für „Herz und Tal“. Es hat mir gefallen, dieses Buch zu lesen, regelrecht zu verschlingen, und ich hoffe still und heimlich auf eine Fortsetzung.

Nette Lektüre für den Feierabend

Von: Leseratte Datum: 14. August 2018

Eine gut zu lesende Liebesgeschichte, eine gut beschriebene Kulisse, die Personen im Buch sind realistisch dargestellt. Man kann als "Zaungast" gut in die Geschichte eintauchen, das Ende ist allerdings vorhersehbar. Kein Buch für den anspruchsvollen Leser, aber eine nette Lektüre für den entspannten Feierabend oder im Urlaub.

Ein sehr schönes Buch

Von: Torina Datum: 13. August 2018

Es ist sehr schön geschrieben. Die Handlung spielt auf einem idyllischen Hof im Chiemgau. Die Landschaft wird sehr schön beschrieben, so dass man sie direkt vor Augen hat und mitten im Geschehen ist und die Welt um sich herum vergisst. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und bin schon gespannt auf weitere Bücher von Jana Lukas. Herz und Tal eignet sich wunderbar als Geschenk für eine Freundin.

Herrlich

Von: saskatie Datum: 13. August 2018

Ein absoluter Wohlfühlroman! Mehr davon

Herz und Tal

Von: Sarah Möller Datum: 12. August 2018

Die junge Ärtztin Emilia Jonasson braucht dringend einen Neuanfang. Sie beschließt ihrem alten Leben in Bremen den Rücken zu kehren und im wunderschönen Chiemgau neu anzufangen. Doch auch dort läuft nicht alles glatt: Ihre zukünftige Wohnung steht unter Wasser und kann vorübergehend nicht von ihr bezogen werden. Somit muss sie erst einmal in den Kastanienhof ziehen, wo sie die sympathische Wirtin Therasa Leitner und ihren faszinierenden Zwillingsbruder Max kennenlernt. Schnell beginnt Emilias Herz sich für Max zu erweichen. Als sie jedoch heraus findet, dass auch Max seine Geheimnisse hat, wird sie schnell wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt und sie beschließt auf Abstand zu gehen. "Herz und Tal" war mein zweiter Roman von Jana Lukas und ich muss sagen, dass mir dieser bald noch besser gefallen hat als "Landliebe". Die junge Ärztin Emilia habe ich sofort in mein Herz geschlossen und regelrecht mitgefiebert, ob sie und Max nun zusammen kommen oder nicht. Wer es mir noch besonder angetan hat, war der Rentnerverein. So eine Oma wie Frau Wagner habe ich mir schon immer gewünscht, die es faustdick hinter den Ohren hat und besser über Facebook Bescheid weiß als man selber. Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen. Er lässt sich sehr flüssig lesen und man möchte gar nicht aufhören. Sehr gut gefallen hat mir auch das Telefongespäch mit der Notrufzentrale. Ich fand es eine sehr gute Einleitung in die einzelnen Kapitel. Fazit: Ich kann das Buch nur empfehlen. Jana Lukas schreibt in meinen Augen sehr schöne Romane.

"Es liegt Liebe in der Luft..."

Von: Susanne Datum: 10. August 2018

"Herz und Tal" ist eine sehr kurzweilige Liebesgeschichte. Obwohl es klar war, dass es ein Happy End gibt, war ich immer wieder gespannt, was als nächstes passiert, sodass ich das Buch nur selten aus der Hand gelegt habe. Die perfekte Lektüre für laue Sommerabende. Die Einleitungen der Kapitel, passend zu den Hauptfiguren der Ärztin Emilia und dem Polizisten Max, haben mich oft zum Lachen gebracht. Es wäre toll, wenn jeder Neuanfang so enden würde! Auch wenn manches vorhersehbar war, fand ich das Buch keinen Moment langweilig, was wahrscheinlich auch an den Nebengeschichten lang. Die Schilderungen vom Kastanienhof und der Landschaft machen Lust auf Urlaub genau dort. Ich hatte beim Lesen unzählige Erinnerungen an Bergurlaube. Ich würde mich auf dem Kastanienhof sofort wohlfühlen. Das ist erste Buch von Jana Lukas, welches ich gelesen habe. "Landliebe" werde ich auch lesen und hoffentlich folgen noch einige andere. Auch wenn das Buch ein typischer Frauenroman ist, hat Jana Lukas mich überzeugt. Ich war irgendwie immer ein bißchen mittendrin, ich würde Max, Emilia und Co. sofort erkennen, wenn sie mir begegnen und natürlich auch den Kastanienhof!

Herz und Tal

Von: Laraundluca Datum: 10. August 2018

Inhalt: Wenn dein Herz Kopf steht ist alles möglich ... Emilia Jonasson braucht einen Neuanfang. Einen, der sie so weit von Bremen wegbringt, wie möglich. Doch ihr neuer Lebensabschnitt im wunderschönen Chiemgau beginnt mit einer mittleren Katastrophe: Ihre zukünftige Wohnung steht unter Wasser und sie muss vorübergehend in den Kastanienhof ziehen. Dort lernt sie nicht nur die sympathische Wirtin Theresa Leitner kennen, sondern auch deren faszinierenden Zwillingsbruder Max. Emilias Herz stolpert, wenn Max sie ansieht, ihre Finger kribbeln, wenn sie sich berühren. Als ihr jedoch bewusst wird, dass Max so seine Geheimnisse hat, beschließt sie, auf Abstand zu gehen. Nicht noch einmal wird sie sich das Herz von einem Mann brechen lassen. Doch für manche Dinge lohnt es sich vielleicht, über seinen Schatten zu springen ... Meine Meinung: Das Cover gefällt mir unheimlich gut, es ist einfach wunderschön. Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und leicht, einnehmend und fesselnd, schnell und flüssig zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Dies lag aber nicht nur am Erzählstil. Das Setting ist wunderbar beschrieben, so dass ein detailliertes Bild vor meinen Augen entstanden ist. Die Handlung und deren Entwicklung hat mir gut gefallen. Eine schöne Mischung, eine Geschichte über Familie und Freundschaft, Liebe und Vertrauen. Auch wenn die Handlung vorhersehbar war, war sie durchweg spannend und temporeich, ohne Längen. Die Charaktere sind liebevoll und lebendig gezeichnet. Sie haben mir gut gefallen, waren sympathisch. Nur bei Emilia hat es etwas gedauert, bis sie mir ans Herz gewachsen ist. Ein wundervoller und leichter Roman, eine unterhaltsame und gefühlvolle Geschichte, die mir eine schöne Lesezeit beschert hat. Fazit: Eine schöne, gefühlvolle Sommerlektüre. Leseempfehlung.

Enttäuschung, Flucht und dann...

Von: Lesemaus Datum: 07. August 2018

Das Cover des Buches ist sehr schön gestaltet. Es macht sehr neugierig auf den Inhalt des Romanes, er ist sehr gut und flüssig geschrieben. Interessant finde ich auch die Kapiteleinführungen, sie sind sehr aufschlussreich formuliert. Es treffen Bremen und Bayern aufeinander. Im Laufe der Handlung werden die bestehenden Vorbehalte aber sehr gut gelöst. Ich konnte den Roman gar nicht aus den Händen legen, so spannend ist er. Vielen Dank an die Autorin und noch viele spannende Romane!

Leichtes Sommerbuch für Zwischendurch.

Von: Michelles Booklove Datum: 06. August 2018

Allgemein zum Buch: Titel: Herz und Tal Autor/in: Jana Lukas Genre: Roman Verlag: Heyne Verlag Ersterscheinung: 9. Juli 2018 Seitenanzahl: 400 Seiten Preis: 9,99 € Meine Meinung: In diesem Buch entführt uns die Autorin in das wunderschöne Chiemgau. Und hierher hat es auch Dr. Emilia Jonasson verschlagen. Nach einer großen Enttäuschung in der Liebe hat sie Bremen den Rücken gekehrt und ist nach Süddeutschland gezogen. Doch ihr Start steht unter keinem guten Stern. Leider kann sie die angemietete Wohnung nicht beziehen. Doch aus dem Unglück wird ein Glücksgriff, denn sie findet in der traumhaften Pension "Kastanienhof" ein wunderschönes Zimmer. Auch wird sie von der Pensionswirtin Theresa Leitner mit offenen Armen aufgenommen. Emilias Herz gerät ins Stolpern, als sie Theresas Zwillingsbruder Max kennenlernt. Doch Emillia ist ein gebranntes Kind. Und als sie merkt, dass Max ein Geheimnis hat, beschließt sie auf Abstand zu gehen. Emilia braucht keine neue Enttäuschung, sie will sich ihr Herz nicht noch einmal brechen lassen. Doch manchmal lohnt es sich, über seinen eigenen Schatten zu springen..... Besonders gefallen haben mir die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen, da würde man sich am liebsten sofort auf ins Chiemgau machen. Des Weiteren spielen in diesem Roman viele nette und sympathische Charaktere eine Rolle. Allen voran Emillia, die hier in der Notaufnahme des Krankenhauses einen Neuanfang startet. Sie ist ein herzensguter Mensch, der einem sofort sympathisch ist. Ihre Handlungen konnte ich sehr gut nachvollziehen, da sie eine große Enttäuschung erlebt hat. Es ist verständlich, dass Emilia Angst vor einer neuen Enttäuschung hat. Max, der wieder nach Rosenheim zurückgekommen ist und hier in der Polizeidienststelle seine Berufung gefunden hat, hat eine ganz besondere Verbindung zu seiner Schwester. Diese zeigt, dass er ein Familienmensch ist. In meinen Augen muss man Max einfach lieb haben. Ich habe beim Lesen regelrecht darauf gehofft, dass Emilia sich endlich auf ihn einlässt. Und dann sind da noch ganz besondere Nebencharaktere, allen voran die Mutter von Max und Theresa, ein Hippie, die durch ihr plötzliches Auftauchen für mächtigen Wirbel sorgt. Ich war von der ersten Seiten an von dem Setting und den Charakteren begeistert gewesen. Ein absolutes Sonne-Wohlfühlbuch für ganz besondere Lesestunden, dem es allerdings an einigen Stellen an etwas Spannung fehlt. Daher gebe ich dem Buch 4/5 Sterne. Vielen Dank an Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. :)

Das Glück liegt im Chiemgau!

Von: zauberblume Datum: 03. August 2018

Schon mit ihrem ersten Roman "Landliebe" hat mich die Autorin Jana Lukas begeistert. Und ihr neuer Roman "Herz und Tal" ist für mich ein Lesehighlight, das mich von der ersten Seite an zum Träumen einlädt. Diesesmal entführt uns die Autorin in das wunderschöne Chiemgau. Und hierher hat es auch Dr. Emilia Jonasson verschlagen. Nach einer großen Enttäuschung in der Liebe hat sie Bremen den Rücken gekehrt und ist nach Süddeutschland gezogen. Doch ihr Start steht unter keinem guten Stern. Leider kann sie die angemietete Wohnung nicht beziehen. Doch aus dem Unglück wird ein Glücksgriff, denn sie findet in der traumhaften Pension "Kastanienhof" ein wunderschönes Zimmer. Auch wird sie von der Pensionswirtin Theresa Leitner mit offenen Armen aufgenommen. Emilias Herz gerät ins Stolpern, als sie Theresas Zwillingsbruder Max kennenlernt. Doch Emillia ist ein gebranntes Kind. Und als sie merkt, dass Max ein Geheimnis hat, beschließt sie auf Abstand zu gehen. Emilia braucht keine neue Enttäuschung, sie will sich ihr Herz nicht noch einmal brechen lassen. Doch manchmal lohnt es sich, über seinen eigenen Schatten zu springen..... Einfach klasse! Die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen, da würde man sich am liebsten sofort auf ins Chiemgau machen. Außerdem spielen in diesem Roman viele nette und sympathische Charaktere eine Rolle. Allen voran Emillia, die hier in der Notaufnahme des Krankenhauses einen Neuanfang startet. Sie ist ein herzensguter Mensch, der eine große Enttäuschung erlebt hat. Ich kann verstehen, dass Emilia Angst vor einer neuen Enttäuschung hat. Max, der wieder nach Rosenheim zurückgekommen ist und hier in der Polizeidienststelle seine Berufung gefunden hat, hat eine ganz besondere Verbindung zu seiner Schwester. Zwillinge haben schon ein ganz besonderes Gespür füreinander. Aber durch seine Geheimniskrämerei hat er Emilia in ein Gefühlschoaos gestürzt. Und ich habe mit den beiden gehoffe und gebangt, dass es ein Happyend gibt. Und dann sind da noch ganz besondere Nebencharaktere, allen voran die Mutter von Max und Theresa, ein Hippie, die durch ihr plötzliches Auftauchen für mächtigen Wirbel sorgt. Ich bin und war von der ersten Seite an total begeistert. Einfach traumhaft schön! Ein absolutes Gute- Laune-Sommer- Sonne-Wohlfühlbuch für ganz besondere Lesestunden. Das Cover ist auch ein echter Hingucker, lädt schon zum Träumen ein. Selbstverständlich vergebe ich für diese herzerwärmende Lektüre 5 Sterne und freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

Von alten und neuen Anfängen...

Von: alittlebookconversation Datum: 02. August 2018

Ärztin Emilia Jonasson braucht dringend einen Neustart weit weg von Bremen, wo ihr das Herz gebrochen wurde. Als neue Heimat hat sie Chiemgau auserkoren, allerdings liegen dort auch schon die ersten Stolpersteine im Weg. Ihre neue Wohnung hat einen schlimmen Wasserschaden erlitten und ihre Vermieterin hat sie vorübergehend auf dem Kastanienhof eingebucht. Der Hof ist jedoch sehr charmant und Theresa Leitner, ihre Wirtin, ist Emilia sofort sympathisch. Als Theresas attraktiver Zwillingsbruder Max auftaucht, gefällt es Emilia auf dem Kastanienhof sofort noch besser. Allerdings ist ihr Herz noch nicht ganz verheilt und Max scheint auch ein großes Päckchen mit sich herum zu tragen. Und Vorsicht ist bekanntlich besser als Nachsicht - oder....? Nachdem mir der erste Roman, "Landliebe", von Jana Lukas im Vorjahr schon gut gefallen hat, freute ich mich sehr auf ihr zweites Buch. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht - im Gegenteil. Sprachlich und stilistisch gefiel mir "Herz und Tal" nun noch besser. Mit Max, Johannes, Emilia und Co habe ich mich beim Lesen sehr wohl gefühlt; ich habe mit ihnen gelitten, gehofft und mich gefreut. Genretypisch war der Roman natürlich auch nicht ganz unvorhersehbar, doch für mich war er von vorne bis hinten stimmig. Es war nicht alles eitel Sonnenschein und es gab wahrlich kreativ geschaffene Probleme. Besonders gefielen mir die jeweiligen Kapitelanfänge, in denen stets Anrufe aus der Notrufzentrale wiedergegeben wurden. Eine schöne Auflockerung. Atmosphärisch hat Frau Lukas für mich auch erneut einen Volltreffer gelandet. Einen Teil des Buches habe ich persönlich passenderweise in den Bergen gelesen, wenn auch nicht in Chiemgau. Ich hatte wirklich entspannte, tolle Lesestunden mit "Herz und Tal", zuhause und im Urlaub. Also, Frau Lukas, ich freue mich sehr auf Roman Nummer Drei!

Luftig leicht und herzerfrischend

Von: Gremlins2/Emotionbooksworld Datum: 22. July 2018

Herz und Tal Autor : Jana Lukas Verlag : Heyne Das Cover ist genauso herzerfrischend wie der Plot und der Titel mehr als passend. Emilia will im schönen Chiemgau einen Neuanfang wagen. Daheim in Bremen hält sie nichts mehr. Ihr Freund hat ihr Vertrauen und ihre Liebe schädlich hintergangen. Er war so freundlich und hat ihr verschwiegen das er Familienvater ist. Doch auch der Neustart verläuft nicht reibungslos, die anberaumte Wohnung in Rosenheim steht unter Wasser und so kommt sie bei Theresa im Kastanienhof unter. Dort lernt sie Theresas Zwillingsbruder Max kennen, da er Polizist ist und Emilia Notärztin treffen die beiden sich auch auf beruflicher Ebene immer wieder. Die Protagonisten sind unglaublich sympathisch, durchdacht, charismatisch und bestechend herzerwärmend. Mich konnten sie in ihrer zugedachten Rolle völlig authentisch überzeugen. Auch gefielen mir die Nebencharaktere sehr gut, jeder hatte hier seinen berechtigten Platz. Dank der detaillierten Beschreibung dieses wunderschönen Setting hatte ich diese herrliche Idylle konstant vor meinem inneren Auge. Der Schreibstil ist durchgehend geschmeidig, flüssig und leicht zu lesen. Auch wenn die Handlung mehr oder weniger vorhersehbar war, ist der Roman temporeich, ohne langweilige Längen. Der Perspektivwechsel hat mir sehr gut gefallen, ich hatte dadurch jederzeit die Möglichkeit in den jeweiligen Charakter einzutauchen. Ganz besonders habe ich die sogenannten Notrufe über jedem neuen Kapitel. Ich habe mit dieser luftig, leichten und herzerfrischenden Story fabelhafte Stunden verbracht und vergebe liebend gerne fünf Sterne.

Herz und Tal

Von: Leseratte Austria Datum: 19. July 2018

Mein neuer Roman heißt „Herz und Tal“ geschrieben von Jana Lukas im Heyne Verlag erschienen, mit 396 Seiten. In diesem Buch geht es um eine Ärztin Dr. Emilia Jonasson, die vom Norden Deutschlands in den schönen Chiemgau übersiedelt. Der Grund für ihre so weite „Flucht“ ist eine gescheiterte Beziehung mit einem – was sie erst im nach hinein erfahren hat – verheirateten Mann. Der hat sie belogen und an der Nase herumgeführt. Emilia wird von ihrer neuen Vermieterin vorübergehend in einer Pension, dem Kastanienhof untergebracht. In ihrer neuen Wohnung wird ein großer Wasserschaden repariert. Der Kastanienhof ist von außen ein etwas älteres Haus, aber von innen mit hellem Holz modern und sehr wohnlich eingerichtet – wunderschön! Mit der Wirtin Theresa Leitner entwickelt sich rasch eine gute Freundschaft. Auch der Zwillingsbruder von Theresa - der gerade aus München wieder zurück auf den Kastanienhof zieht – gefällt ihr sehr gut. Zu Beginn glaubt aber Emilia, das der Zwillingsbruder Max der Mann von Theresa sei und versteht deshalb nicht warum er mit ihr immer mal wieder flirtet. Erst als dieses Missverständnis geklärt ist, beginnt eine kleine Romance zwischen den beiden. Max der Polizist, war einige Jahre beruflich in München und hat ebenfalls eine große Enttäuschung in Liebesdingen hinter sich. Seine Exfreundin Juliane hatte ihn verlassen um in der großen weiten Welt Erfolg zu haben. Max will sich mehr um seine Schwester Theresa, Großvater Joseph und besten Freund Johannes – der eine Schreinerei am gleichen Grundstück betreibt – kümmern. Leider tauchen immer wieder Geheimnisse auf und niemand möchte sich schon wieder das Herz brechen lassen. Kann zwischen Emilia und Max eine echte Beziehung ohne Lügen entstehen? Was ist zwischen Theresa und Johannes los? Wieso kommt auf einmal ihre Mutter – die Hippifrau Victoria – zu ihnen an den Hof? Die hatte die Zwillinge als sie drei Jahre alt waren, verlassen und reiste durch die Welt. Auch die Exfreunde von Max und Emilia melden sich und wollen ihre Partner zurück! Werden sich die vielen Geheimnisse aufklären und alle ein glückliches Leben führen können? Meine Meinung: Diese romantische Komödie ist sehr flüssig geschrieben und zwischen durch muss man schmunzeln und sogar lachen. Es werden auch der Polizei und Krankenhaus Alltag mit eingebracht und gemeinsam können die Menschen es schaffen ein „Happy End“ zu haben. Die Gefühle werden sehr gut beschrieben und auf dem Kastanienhof möchte man am liebsten gleich Urlaub machen. Das Cover ist mit einer schönen Struktur versehen. Ich geben 5 von 5 Sternen.

Fürs Herz

Von: Tintenhain Datum: 18. July 2018

Nachdem „Landliebe“ mir sehr gut gefallen hatte, war ich besonders gespannt auf Jana Lukas‘ neuen Roman „Herz und Tal“. Emilia hat eine große Enttäuschung hinter sich, über die sie noch hinwegkommen muss. Gebranntes Kind scheut das Feuer, und so hat Max seine liebe Not, der dunkelhaarigen, kühlen Schönheit näher zu kommen. Aber er ahnt recht schnell, dass die Ärztin eigentlich ein gutes Herz hat und lässt es langsamer angehen. Natürlich ist die zarte Beziehung mit Missverständnissen gespickt. Auch Max‘ Zwillingsschwester Theresa, zwischen der und dem besten Freund aus Kindheitstagen Johannes, für jeden ersichtlich die Funken sprühen, hat es nicht ganz leicht mit dem Vertrauen. Und so müssen die beiden Frauen lernen, dass es manchmal eben ein bisschen Mut und Zuversicht braucht, um das Glück zu finden. In „Herz und Tal“ habe ich mich beim Lesen so richtig fallen lassen können und was spricht mehr für einen Liebesroman, wenn man sich ein Stück weit selbst verliebt! Ich habe die Zeit mit Emilia, Max, Theresa und Johannes auf dem Kastanienhof sehr genossen. Natürlich spielen Klischees eine große Rolle. Die kühle, blauäugige, verletzliche Schönheit aus dem Norden, der bayrische, bodenständige Polizist, tief verletzte Gefühle und die Angst davor, jemanden neu in sein Leben zu lassen. Ein bisschen hin und her, eine alte Liebe, die sich zwischen das neue Paar drängen will, Ihr wisst schon, was ich meine. Aber lesen wir diese Liebesromane nicht eben wegen dieser Klischees?! Man weiß also genau, wie’s am Ende ausgehen wird und das muss dann auch so sein. Bis dahin aber dürfen wir noch ein wenig die Senioren begleiten, die aus ihrem Treffpunkt vertrieben werden. Ein bisschen schmunzeln, ein bisschen leiden und natürlich auch tief seufzen. Und Max anschmachten, nicht zu vergessen. Jana Lukas leitet die Kapitel mit Notrufen ein, die manchmal so absurd sind, dass man sie schon wieder für wahr halten kann. Da wird nicht nur ein Mord gemeldet, nein auch Schüler holen sich Rat bei den Hausaufgaben, es wird das Handy getestet aber auch mal ein echter Brand gemeldet. Die Notrufe haben dann natürlich auch immer Bezug zum darauffolgenden Kapitel. Immerhin arbeitet Emilia als Ärztin in der Notaufnahme und Max ist Hauptkommissar bei der Rosenheimer Polizei. Ich habe „Herz und Tal“ in wenigen Stunden am Stück gelesen und mochte gar nicht loslasssen. Jana Lukas schreibt leicht und vergnüglich und ihre Beschreibungen der Schönheit des Chiemgau machen Lust auf einen Urlaub in der Gegend. Und hatte ich schon erwähnt, dass ich mich in Max verliebt habe? Dass Max und seine Schwester Theresa Zwillinge sind, hatte ich ja bereits erwähnt. Man kann es auch gar nicht überlesen, denn es wird ständig erwähnt und vor allem dieses „Zwillingsding“, das zum Schluss in telepathische Zwiegespräche mündet, ging mir ein bisschen auf die Nerven. Ich glaube ja, dass es diese enge Verbindung zwischen Zwillingen gibt, bei denen der eine spürt, wenn bei dem anderen etwas passiert, aber von kompletten Dialogen muss man mich erst noch überzeugen. Vor allem bei zweieiigen Zwillingen. Trotzdem war „Herz und Tal“ ein wunderbares Lesevergnügen voller Herz und Gefühl, das ich für den Sommer gern empfehlen kann. © Tintenhain https://tintenhain.de

Witzig, charmant und mit Gimmicks

Von: Samara84 Datum: 17. July 2018

Eine sehr gute Mischung aus Liebesgeschichte, Erotik, Witz und ein Hauch von Dramatik. Die Liebesgeschichten (ja, es ist nicht nur eine!) sind schön, turbulent und ich konnte wunderbar mitfiebern. ... Sie kriegen sich, sie kriegen sich nicht, sie kriegen sich, sie kriegen sich nicht ... Große Freude hatte ich an einigen Nebencharakteren: eine mutige und witzige Rentnerin und eine skurrile Mutter, die aber nie der Lächerlichkeit preisgegeben wird. Ein besonderes Gimmick sind die Notrufe, die jedem Buchkapitel voranstehen und bei mir für Überraschung und Lach-Bauchschmerzen gesorgt haben. Ich wünsche allen verträumte, laue Sommerabende mit diesem witzigen und herzerwärmenden Roman.

Ein wundervoller Liebesroman vor einer atemberaubenden Kulisse

Von: Luckyside Datum: 15. July 2018

Emilia, eine Ärztin anfang 30, will ihr Leben und die Geschehnisse in Bremen hinter sich lassen und zieht ins Chiemgau, um genau zu sein nach Rosenheim. Ab sofort arbeitet sie in der dortigen Notaufnahme des Krankenhauses. Als der Umzugs-LKW beladen ist, ruft ihre neue Vermieterin an und teilt ihr mit, dass ihre Wohnung aktuell nicht bewohnbar ist und quartiert sie kurzerhand im Kastanienhof ein, einer liebevoll geführten Pension am Chiemsee. Dort begegnet sie Max, dessen Familie die Pension gehört. Doch Männergeschichten sind genau der Grund, warum Emilia aus Bremen geflüchtet ist. Zudem scheint Max Geheimnisse zu haben und Probleme mit nicht nur einer Frau. Jana Lukas weiß genau, welche Orte sie als Schauplatz wählen muss, um mich beim Lesen forträumen zu lassen. Zudem schafft sie so wunderbare Charaktere, in die man sich automatisch verliebt oder die man unbedingt als beste Freunde haben möchte. Mit viel Liebe zum Detail hat Jana Lukas einen wundervollen Roman geschrieben, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Und nicht nur das – oft hätte ich mich wegschmeißen können vor Lachen, denn weil Max Polizist und Emilia Ärztin in der Notaufnahme ist, startet jedes Kapitel mit einem skurrilen Notruf, der in den nachfolgenden Szenen eine Rolle spielt. Also alles perfekt ausgeklügelt.

Für leichte Lesestunden

Von: Faltine Datum: 14. July 2018

Meine Meinung: Das Cover finde ich wirklich toll, insbesondere das Muffinrezept und die Gestaltung der Klappen. Die Kapitellänge fand ich ok, doch der viele unangekündigte Perspektivenwechsel hat mich, besonders zu Anfang, etwas überfordert. Bisher habe ich noch kein Buch der Autorin gelesen, obwohl ich ein anderes schon länger auf meinem SuB liegen habe...und mittlerweile bereue ich es auch, dass ich es noch nicht gelesen habe, denn der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war locker und leicht zu lesen, an den richtigen Stellen gab es Tiefgang, an anderen musste ich lachen. Auch das ''Konzept'' eines ''Heimatromans'' hat mir gut gefallen und obwohl ich selbst noch nie in Bayern war, hatte ich aufgrund des detaillierten Schreibstils keinerlei Probleme mir die Idylle vorzustellen. Was mich jedoch gestört hat, war der Perspektivenwechsel, der auch mal während einer Szene vorkommt. Ich persönlich mag es lieber, wenn das klar unterteilt ist. Toll wiederum fand ich jedoch die ''Notrufe'', die passend zum Inhalt am Anfang jedes Kapitels sind. Die Story an sich fand ich ganz nett, doch sehr vorhersehbar. Es wurden viele übliche Klischees bedient und es gibt jede Menge Kitsch und Drama. Wirkliche Überraschungen gab es, für mich, leider keine. Die Charaktere haben mir ganz gut gefallen, wobei mir Emilia nur nach und nach sympathisch geworden ist. Max fand ich von Anfang an toll, ebenso seine Schwester. Die Charaktere haben allerdings dasselbe Problem wie die Story: Alle sehr nett und sympathisch, aber nichts was länger im Gedächtnis bleibt. Ein toll geschriebene, aber mit zu vielen Klischees überladene Geschichte, die Lust auf Heimaturlaub in den Bergen macht. Für locker, leichte Lesestunden genau das richtige.

Perfektes Buch für den Sommer

Von: Nalik Datum: 10. July 2018

Jana Lukas ist mit Herz und Tal wieder ein herzerfrischender Sommerroman gelungen, der einem direkt gute Laune zaubert. Emilia, Ärztin aus Leidenschaft wagt einen Neuanfang in Bayern. Nachdem sie von ihrem Freund aufs übelste belogen worde ist will sie nur noch weg aus dem Norden. Doch leider steht ihr Neuanfang unter keinem guten Stern. Ihre Wohnung ist nicht beziehbar und sie muss im Kastanienhof wohnen. Dort lernt sie Theresa und Max kennen. Mit Theresa versteht sie sich auf Anhieb blendend, mit deren Zwilling Max hat sie Startschwierigkeiten. Doch Max, seinerseits Polizist geht ihr nicht aus dem Kopf und es macht es nicht einfacher, dass sie sich auf dem Hof und im Beruf ständig begegnen. Da Emilia auf keinen Fall wieder so enttäuscht werden möchte geht sie auf Abstand. Wird es ein HappyEnd geben? Mir hat dieses Buch gut gefallen, ganz besonders die lustigen Einleitungen mit Anrufen der Notrufzentrale am jeweiligen Kapitelanfang. Ich musste oft so richtig herzhaft lachen. Auch die Hauptcharaktere in diesem Buch werden positiv und durchweg als herzlich dargestellt. Mir hat es richtig Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Wer einen tollen Roman über Liebe, Gefühle und Neuanfänge lesen möchte ist hier genau richtig und wird sich pudelwohl fühlen.

Alles fließt

Von: hasirasi2 Datum: 09. July 2018

... nicht nur das Wasser die Wände runter in Emilias neuer Wohnung, weil die Bewässerungsanlage der Haschplantage ihres Obermieters kaputt ist, sondern auch ihre Tränen, wenn sie an ihren Ex-Freund zurückdenkt, der ihr seine Frau und die Kinder verschwiegen hatte. Ihr Neuanfang im Chiemgau steht also unter keinem guten Stern. Statt in Rosenheim landet sie in der Pension „Kastanienhof“ mitten im Nirgendwo mit Blick auf die Berge und den Chiemsee. Und ist sofort verliebt. Nicht nur die Gegend, auch die liebevoll ausgebaute Pension, die Wirtin Theresa und deren Zwillingsbruder Max sind bezaubernd. Vor allem letzterer bringt ihr Herz oft aus dem Takt, aber ihr Verstand sagt nein. Doch das Schicksal führt sie auch im Beruf immer wieder zusammen. Emilia ist Notärztin im Krankenhaus und Max Polizist. Sie laufen sich also zwangsläufig häufig über den Weg. Max ist ein gestandener, netter, humorvoller Mann und bemüht sich ehrlich um Emilia. Doch die hat die Enttäuschung wegen ihres Ex noch nicht verarbeitet und Probleme, wieder Vertrauen zu fassen und eine neue Liebe zuzulassen. Dazu kommt, dass ihr Max etwas verheimlicht. Sehr besonders ist die Beziehung, welche Max und seine Zwillingsschwester verbindet. Sie fühlen bzw. hören in ihrem Kopf oft, was der andere gerade denkt und stehen sich so auch über größere Entfernungen bei. Um diese Innigkeit habe ich sie sehr beneidet. Auch Theresa ist ein „gebranntes Kind“. Ihre Mutter hat die Zwillinge mit 3 Jahren ihren Großeltern überlassen und ist verschwunden. Sie lässt zwar aller Jubeljahre von sich hören, aber eine echte Beziehung haben sie nie zueinander aufgebaut. Darum kann auch Theresa sich nicht binden und hält ihre Liebe geheim. „Herz und Tal“ ist ein schöner, gefühlvoller Sommerroman, indem es um Liebe, Vertrauen und Neuanfänge geht. Auch wenn von Vornherein ungefähr klar ist, wohin die Reise geht, ist der Weg dahin sehr unterhaltsam und mit geschickten Wendungen gespickt. Jana Lukas hat einen angenehmen, heiteren Schreibstil. Ein Highlight sich die zum Teil sehr lustigen Notrufe, welche den Kapiteln voranstehen und von Emilia bzw. Max in ihren jeweiligen Berufen bearbeitet werden müssen.

Wundervolle Lesestunden

Von: Frau Antje's Bücherecke & Co Datum: 07. July 2018

Meine Meinung: Nachdem ich "Landliebe" sehr gerne von Jana Lukas gelesen habe und sie auch letztes Jahr auf der Lit.Love in München getroffen habe, freute ich mich sehr, als ich gestern (ja richtig gelesen, gestern!) das neue Buch in der Post hatte. Ich musste direkt mit dem Lesen beginnen. Es hat mich magisch angezogen. Und was soll ich sagen, heute (ja genau heute!) habe ich es beendet mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht. Schon die ersten Seiten waren ein wahrer Lesegenuss. Die Kapitel fangen jeweilen mit einer kleinen Einleitung an, die im Kapitel dann auch ihren Weg finden. Jemand ruft in der Notrufzenrale an. Einfach herrlich diese Idee und super umgesetzt. Die Umgebung in der man sich beim Lesen befindet ist wundervoll gestaltet und beschrieben wurden. Sehr gerne würde ich auch einmal dorthin reisen und meine Zeit dort verbringen. Die Protagonisten waren mir auf Anhieb symphatisch und ich mochte sie sehr gerne. Zudem waren die ersten Gedanken von Emilia in Bezug auf Max sehr schön und ich musste insgeheim immer schmunzeln und freute mich auf die Szene, an der Sie endlich aufgeklärt wurde. Nur die jeweilen Ex Partner der beiden waren unerträglich. Auch hier hat die Autorin ihr Können geschrieben, denn diesen beiden (der Juliane besonders) würde man am liebsten mal eine klatschen. Emilia und Max, beide einfach herzliche Menschen haben ein Geheimnis und nicht jeder kann sich dem anderen anvertrauen. Doch nach und nach kommen sich die beiden näher und Emilia vertraut sich Max an. Max und seine Zwillingsschwester Theresa haben eine besondere Verbindung. Diese wurde so schön beschrieben, das man wirklich neidisch werden könnte und man wünscht sich selbs so einen Seelenpartner zu haben. Die beiden Geschwister haben nicht viel für ihre Mutter über aber eines Tages steht sie einfach so vor der Tür und Theresa ist das zuviel. Sie gerät in Streit mit Max. Werden die Zwillinge wieder zueinander finden? Liebe, Vertrauen, Freundschaft und Familie sind in den gelesenen Seiten sehr präsent und wunderbar verfast wurden von Jana Lukas. Sie hat eine feine Ader auch ein wenig Spannung aufzubauen. Ich hatte zudem das Gefühl, das in diesem Buch noch mehr "Jana Lukas" steckt als in Landliebe. Für mich nicht nur ein wunderschönes gefühlvolles Buch, sondern auch ein persönliches Buch der Autorin. Innerhalb 24h habe ich dieses neue Buchschätzchen verschlungen und kann es nur JEDEM empfehlen zu lesen!!!

Kurzweilig: Herz und Tal

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 05. July 2018

Ein Buch mit dem ich mich in den Garten setzte und es in einem Zug auslas. Herrlich kurzweilig, genau richtig für warme Sommertage: leichte Unterhaltung mit fein entwickelter Liebesgeschichte. Die Figuren sind wunderbar ausgearbeitet, die Geschichte geht teilweise in die Tiefe und bleibt doch oberflächennah. Die Handlungs- und Denkweisen der Handelnden kann man sich gut vorstellen. Auch, wie sie wohl aussehen könnten. Hinzu kommt eine großzügige Prise und deren Nutzung im Sinne des Romans, ein knorriger Baum, Wasserfall, Berge, Altstadt, skurrile und urige Bewohner. Es ist kein "Herz-Roman", wie jeder andere. Lucas bringt völlig eigensinnige Menschen mit hinein und zieht ein bisschen aus ihrer Erfahrung als Polizistin. Das ist sie im Hauptberuf und davon nimmt sie für Leserinnen witzige Details auf, baut sie in ihre Kapitel ein und aus. So schmunzelt man öfter über teils irrsinnig klingende Details, die sich später in ganz echte Kleinigkeiten auflösen. So kommt nicht nur Würze hinein. Man kann das Buch nicht weglegen. Ein Nachmittag mit viel Zeit ist ideal, um dieses kurzweilige Buch zu schmökern!

Herzerwärmende Sommerlektüre, die im wunderschönen Chiemgau angesiedelt ist – und das völlig frei von Klischees

Von: Susanne Edelmann Datum: 18. August 2018

Emilia verlässt fluchtartig ihre Heimatstadt Bremen, um im Chiemgau ein neues Leben zu beginnen, möglichst weit weg von der schmerzlichen Enttäuschung, die sie erleben musste. Doch der Neuanfang gestaltet sich schwierig, denn Emilias Wohnung ist wegen eines Wasserschadens erstmal unbewohnbar. Unterschlupf findet sie auf dem Kastanienhof im beschaulichen Lindenmoos. Dort freundet sie sich schnell mit der jungen Wirtin Therese an und auch deren Zwillingsbruder Max übt eine starke Faszination auf sie aus. Doch Emilia ist ein gebranntes Kind, es fällt ihr sehr schwer, wieder zu vertrauen, deshalb hält sie lieber Abstand. Dumm nur, dass Emilia und Max sich auch beruflich oft begegnen, denn Emilia arbeitet in der Notaufnahme des Rosenheimer Krankenhauses und Max ist Polizist. So bleibt es nicht aus, dass die beiden sich näher kommen. Doch Max hat seine Geheimnisse und jede Menge Probleme mit komplizierten Frauen, von seiner intriganten Ex-Freundin bis hin zur esoterischen Hippie-Mutter. Leider macht Max seine Probleme am liebsten mit sich alleine aus, anstatt sich seinen Liebsten anzuvertrauen. Doch nach einer romantischen Mittsommernachtsfeier überschlagen sich plötzlich die Ereignisse… Dieses Buch ist so mitreißend geschrieben, dass ich es quasi in einem Rutsch gelesen habe. Sicher handelt es sich hier nicht um besonders anspruchsvolle, tiefschürfende Lektüre, aber ich habe mich dennoch hervorragend unterhalten gefühlt und das ist schließlich genau das, was ich von einer guten Sommerleküre erwarte. Die Personen waren für mich glaubwürdig dargestellt und ich konnte mich in die Protagonisten jederzeit gut hineinversetzen. Sehr amüsant fand ich, dass jedes Kapitel mit einem Anruf bei der Notrufzentrale beginnt – darunter so skurrile „Notfälle“ wie ein Unfall beim Liebesspiel, eine Pfefferspray-Attacke im Kindergarten, ein freilaufender Elefant in Rosenheim oder ein Anschlag in einer Galerie. All diese Fälle haben mehr oder weniger direkt etwas mit den im Kapitel folgenden Ereignissen zu tun. Hier hat die Autorin – im Brotberuf selbst Polizistin – sicher das eine oder andere Erlebnis aus ihrem Berufsalltag mit einfließen lassen. Der Roman spielt vor allem im fiktiven Dorf Lindenmoos, aber auch in den realen Orten Aschau, Rosenheim, Seeon und am Chiemsee – allesamt Orte, die ich gut kenne, gerade erst diese Woche habe ich mal wieder einen Ausflug zum Chiemsee gemacht. Dabei hat mir besonders gut gefallen, dass die Autorin auf die sonst so gängigen Klischees verzichtet hat: Nein, die Bayern laufen nicht den ganzen Tag jodelnd in der Lederhose herum! Leider liest man so etwas recht häufig in Büchern, die in Bayern spielen. Dass es hier anders ist, fand ich ausgesprochen erfreulich. Alles in allem eine wunderbare, herzerwärmende Lektüre für den Sommer – ganz egal, ob man sie auf dem heimischen Balkon genießt oder im Liegestuhl am Chiemseeufer.