Jeffrey Archer

Traum des Lebens

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1968: Am Hafen von Leningrad müssen der junge Alexander Karpenko und seine Mutter auf der Flucht vor dem KGB entscheiden, auf welches Schiff sie sich als blinde Passagiere schleichen. Eines fährt nach Großbritannien, eines in die USA. Der Wurf einer Münze soll das Schicksal von Alexander und Elena besiegeln ... Über eine Zeitspanne von dreißig Jahren und auf zwei Kontinenten entfaltet sich in Jeffrey Archers neuem Roman eine Geschichte von einmaliger Spannung und Dramatik - eine Geschichte, die man nicht wieder vergisst.

Eine packende Lektüre

Von: zauberblume Datum: 20. February 2019

"Traum des Lebens" ist der erste Roman, den ich von dem englischen Bestsellerautor - der mit seinem ersten Roman "Kain und Abel" weltberühmt wurde - gelesen habe und ich war und bin total begeistert. In dieser packenden Geschichte, die in Leningrad, dem heutigen St. Petersburg beginnt, entführt uns der Autorin nach London und New York. Hier dürfen wir unseren Protagonisten einen großen Teil seines Lebens begleiten. Wir befinden uns im Jahr 1968 in Leningrad. Alexander Karpenko und seine Mutter Elena sind auf der Flucht vor dem KGB. Am Hafen von Leningrad müssen sie sich entscheiden, auf welches Schiff sie als blinde Passagiere schleichen. Eines fährt nach London, das andere in die USA. Alexander lässt eine Münze entscheiden über ihr Schicksal entscheiden. Wir begleiten Alexander und seine Mutter Elena über 30 Jahre lang, in zwei Ländern - zwei Welten und zwei Leben. Einfach gigantisch! Ich durfte Jeffrey Archer auf seiner Lesereise, die in auch nach München führte, kennenlernen. Und so hatte ich beim Lesen immer seine Stimme im Ohr und manche Passagen in dem Buch waren mir bereits von der Lesung bekannt. Durch Jeffrey Archers Erklärung zu der Geschichte, hatte ich überhaupt keine Probleme mich sofort zurecht zu finden. Beim Lesen merkt man auch, dass Archer selbst eine bewegte Politiker-Karriere hinter sich hat. Man bekommt einen genauen Einblick in viele hochinteressante und spannende politische Themen. Ich begleite Sascha und Elena 30 Jahre lang in London. Verfolge mit großem Interesse seine private und berufliche Laufbahn. Bewundere seinen Mut und seine Willensstärke. Er hat sich einfach hochgekämpft. Aber was wäre, wenn man an einer Abzweigung seines Lebens einen anderen Weg gewählt hätte. Wir machen einen Sprung nach New York. Hier kämpft Alex als Jugendlicher und will alles erreichen was möglich ist. Und auch Elena, die ja eine Spitzenköchin ist, wird erfolgreich. Doch auch hier es ein Kampf. Und des öfterenen werden den beiden Steine in den Weg gelegt. Jeffrey Archers Schreibstil ist einfach gigantisch. Die Abwechslung der Geschichte zwischen London und New York hat ich fasziniert. Auch sind alle Mitwirkenden so bildlich beschrieben, ich sehe jeden Einzelnen vor mir. An manchen Stellen hatte ich richtiges Gänsehautfeeling, und am Ende des Buches war ich doch sehr berührt. Außerdem war die Lektüre von der ersten bis zur letzten Seite spannend und dramatisch. Die Geschichte läuft noch jetzt nach Beendigung des Buches wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Einfach spitzenmäßig! Für mich ein absolutes Meisterwerk, ein Lesevergnügen der Extraklasse. Diese sensationelle Geschichte ist für mich ein Lesehighlight. Das Cover ist ja auch ein echter Hingucker. Beide Städe vereint auf einem Bild. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne (leider können es nicht mehr sein). Alle anderen Bücher von Jeffrey Archer wandern sofort auf meine Wunschliste.

Traum des Lebens - was wäre wenn?

Von: diekleineraupe27 Datum: 10. February 2019

Jeffrey Archer – Traum des Lebens Zwei Länder – Zwei Welten – Zwei Leben 1968 – Am Hafen von Leningrad müssen der junge Alexander Karpenko und seine Mutter auf der Flucht vor dem KGB entscheiden, auf welches Schiff sie sich als blinde Passagiere schleichen. Eines fährt nach Grossbritannien, das andere in die USA. Der Wurf einer Münze soll das Schicksal von Alexander und Elena besiegeln... Über eine Zeitspanne von dreißig Jahren auf zwei Kontigenten entfaltet sich Jeffrey Archers neuen Roman eine Geschichte von einmaliger Spannung und Dramatik, eine Geschichte die man nie wieder vergisst. Jeffrey Archer hat mich mit seinem neuen Roman “Traum des Lebens” mal wieder völlig in seinen Bann gezogen. Ohne vorher den Klappentext gelesen zu haben, wusste ich , dass ich dieses Buch auf jedenfall lesen möchte. Alleine das Cover mit der Skyline von London sowohl als auch New York ist mir sofort ins Auge gespungen. Sofort war ich gefesselt von seinem leichten und flüssigen Schreibstil sowie von der Geschichte des jungen Alexanders und seiner Mutter Elena. Allerdings war ich ziemlich verwirrt als auf einmal der Name “Sascha” auftaucht und wusste erst nicht was ich mit diesem Namen anfangen soll, da ich ihn nicht zuordnen konnte. Als mir dann aufgefallen ist, dass der Autor es völlig offen hält, wie die Münze für Alexander und Elena entschieden hat, wurde mir klar worauf Jeffrey Archer hinaus will. Er hat einfach zwei Leben entstehen lassen – zwei Geschichten auf zwei verschiedenen Kontinenten, was mir sehr gut gefallen hat, denn irgendwann stellt sich immer die Frage: was wäre wenn sie auf dem anderen Schiff gelandet wären. Das Buch entwickelte sich zu einem regelrechten Pageturner und ich konnte es nicht zur Seite legen. Ich war selber erstaunt wie schnell die Seiten nur dahin flogen und wie sehr ich mit allen Protagonisten gefiebert habe. Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung. Eine fantastische Geschichte rund um Politik, Geld, Macht und Intriegen sowie Familie und die Liebe.

Lohnt sich zu Lesen

Von: scarlett59 Datum: 05. February 2019

Zum Inhalt: Als der junge Alexander und seine Mutter Elena nach dem Tod des Vaters aus Leningrad fliehen müssen, lassen sie einen Münzwurf entscheiden, ob das Schicksal sie nach London oder New York führt … Meine Meinung (Achtung SPOILER): Das Buch beginnt damit, die Umstände aufzuzeigen, die zur Flucht von Alexander und Elena führen und die beiden schließlich als „blinde Passagiere“ auf einem Schiff landen lässt. Weiter geht es mit der Überfahrt in die Freiheit – doch schon das zweite Kapitel dieser Reise hat mich ins Stocken geraten lassen. Denn ich hatte nicht gleich verstanden, dass der Autor den weiteren Lebensweg von Alexander und seiner Mutter parallel erzählt: Wie ergeht es Ihnen, wenn sie das Schiff nach England nehmen, und was wäre, wenn sie auf dem Schiff in die USA landen. Dieser m.E. sehr gelungene Kniff beschert der Story noch eine ganz besondere Note. Allerdings erfordert es auch ein ordentliches Maß an Konzentration beim Lesen, um die Geschehnisse nicht zu verwechseln. Das eine oder andere Mal musste ich ein wenig zurückblättern, um den Faden nicht zu verlieren. Insgesamt ist es interessant, die Entwicklung von Alexander zu begleiten. Es gibt diverse Ähnlichkeiten in beiden Erzählsträngen, aber auch grundlegende Unterschiede. Da der Zeitrahmen von 1968 – 1999 reicht, sind die über 700 Seiten nicht weiter verwunderlich. Auch hat der Autor an der einen oder anderen Stelle das Zeitgeschehen geschickt in die Geschichte einfließen lassen. -SPOILER- Am Ende der Geschichte vereinen sich die beiden Erzählstränge wieder. Jedoch auf eine Weise, die ich trotz mehrmaligem Lesen sehr merkwürdig fand und die mich auch nicht völlig überzeugt hat. Fazit: Wer Lebens-/Familiengeschichten mag, sollte sich vom Umfang des Buches nicht abschrecken lassen. Ein Buch, das es sich, trotz kleinerer Ungereimtheiten, zu lesen lohnt!

Endlich mal nicht nur Plan A, sondern auch Plan B

Von: Ines Datum: 04. February 2019

Alexander flieht 1968 als Jugendlicher zusammen mit seiner Mutter aus Leningrad, nachdem der Vater vom KGB ermordet wurde. Die Flucht erfolgt auf einem Frachtschiff in den Westen. Die beiden haben die Wahl, auf ein Schiff dem Ziel USA oder England zu steigen. Ab dieser Stelle geht das Buch in zwei Erzählsträngen weiter, denn der Leser erfährt beide Leben, die sich hätten entwickeln können. Alexander lebt als Sascha in England und als Alex in den USA. Das Buch endet 1999 in der Welt nach dem kalten Krieg. Alexanders und Elenas Begabungen bleiben in beiden Versionen, werden aber unterschiedlich genutzt. Fazit: Es gibt immer mal wieder Weggabelungen im Leben, an denen man so oder so entscheiden kann und beide Wege gut sein können. Das kennen wir alle von privaten und beruflichen Entscheidungen. Würdest Du gerne wissen, wie Dein Leben hätte anders verlaufen können? Das Buch regt zum Nachdenken darüber an. Ein Pageturner – perfekt für kalte Wintertage auf dem Sofa.

Nichts Neues

Von: Martinas Buchwelten Datum: 28. January 2019

Als Fan der Clifton Reihe musste ich natürlich auch den neuesten Roman des Erfolgsautors lesen. Wir befinden uns 1968 in Leningrad. Alexander Karpenkos Leben ändert sich schlagartig, nachdem der KGB seinen Vaters ermordet hat. Der Vorzeigeschüler wird nicht zum College zugelassen und soll als einfacher Hafenarbeiter sein weiteres Leben fristen. Seine Mutter Elena wird von ihren Vorgesetzten schikaniert und so entschließen sich die Beiden aus Russland zu fliehen. Onkel Kolja hilft ihnen bei der Flucht. Mutter und Sohn sollen sich in einer Holzkiste als blinde Passagiere auf einem Schiff verstecken. Zwei Schiffe stehen zur Auswahl: eines fährt nach Großbritannien, das andere nach Amerika. Ein Münzwurf soll entscheiden... Hier hat sich der Autor einen ganz besonderen Twist ausgedacht. Die Idee seinen Hauptprotagonisten nach der Flucht vom KGB wahlweise nach Großbritanninen oder in die USA zu schicken, fand ich grandios. Um Verwechslungen zu vermeiden heißt Alexander in Großbritannien von nun an Sascha und in den USA Alex. Abwechselnd lesen wir über den weiteren Werdegang von Sascha/Alex und seiner Mutter Elena. Beide Erzählungen lesen sich wirklich spannend. Wie bereits in der Clifton Saga kommt es manchmal zu Überschneidungen, die jedoch nicht stören, sonden einen noch besseren Einblick in das Leben von Alexander und Elena geben. Trotzdem hatte ich ab diesen Zeitpunkt des Öfteren das Gefühl eines Déjá-vus. Nicht weil Sascha und Alexander natürlich ähnliche Erlebnisse hatten, sondern viele Ereignisse erinnerten mich einfach zuviel an die Clifton-Saga. Wie gewohnt ist der Protagonist wieder ein kleines Wunderkind, ist entweder politisch interessiert oder arbeitet in einer Bank. Die bereits kapitellangen Ergüsse der englischen Politik waren mir hier nun doch zu viel und ich konnte sie nur mehr querlesen. Selbst im Traum hörte ich oft noch "Hört, hört" und das Klopfen der Abgeordneten. Alexanders Mutter Elena erinnert ebenfalls an Harrys Mutter Maisie, die eine sehr starke Frau ist und alles für ihr Kind opfern würde. Viele ähnliche Themen werden in diesem Buch angesprochen und Alexanders Leben in 30 Jahren rekapituliert....ein Zeitraffer, der auf etwas mehr als 700 Seiten Die Charaktere sind wieder sehr schwarz-weiß gehalten und eindimensional. Gefallen haben mir die kleinen "Einstreuungen" aus der Clifton-Saga. Es wird zum Beispiel die Barrington Linie erwähnt oder einer von Harrys Krimis. Was mich allerdings wirklich umgehauen hat, war der letzte Satz im Buch! Grandios Mister Archer! Ich werde weiterhin Jeffrey Archer lesen, aber versuchen eine Lektüre zu finden, die von keinem hochbegabten Jungen erzählt, der quasi "vom Tellerwäscher zum Präsidenten....ups...Millionär" aufsteigt und liebäugle mit seinem älteren Werk "Das letzte Plädoyer", das noch nicht neu aufgelegt wurde. Schreibstil: Der Schreibstil ist gewohnt mitreißend und lässt sich richtig gut lesen. Archer versteht einfach zu schreiben und seine persönlichen Lieblingsthemen in seinen Romanen einzubinden. Nicht umsonst ist er seit Jahrzehnten ein erfolgreicher Autor. Fazit: Wer die Clifton-Saga nicht kennt, hat sicher tolle Lesestunden mit "Traum des Lebens", denn Archer weiß mit seinem mitreißenden Schreibstil zu fesseln. Diejenigen, die wie ich bereits die Clifton-Chronicles verschlungen haben, werden hier allerdings nur einen etwas müden Abklatsch und nicht wirklich Neues finden.

Was wäre, wenn wir eine andere Tür gewählt hätten?

Von: hereIam-Andrea Datum: 24. January 2019

Was wäre, wenn wir durch eine andere Türe gegangen wären. Oder wenn wir, wie in dem Roman "Traum des Lebens" von Jefferey Archer, in eine andere Kiste gestiegen wären? Eine Frage, die wir uns sicher schon einmal in unserem Leben gestellt haben und auf die uns keiner eine Antwort geben kann. Weil wir eben eine Situation nur einmal erleben und dann nichts mehr ändern können. Und genau dieses „Was wäre passiert, wenn ich mich anders entschieden hätte“ ist die Grundlage zu dem Roman von Jefferey Archer. Der Roman „Traum des Lebens“ startet 1968 in Leningrad. Der junge Alexander blickt hoffnungsvoll in die Zukunft und träumt von einer Anstellung im Außenministerium und einem vorherigen Studium, während sein Freund Wladimir hofft, trotz durchschnittlicher Leistungen für den KGB zu arbeiten. Doch eine Begebenheit verändert alle Voraussetzungen. Während der Vater von Alexander ermordet wird und Alexander zu einem Leben als Hafenarbeiter „verdonnert“ wird, beschreitet Wladimir den Karriereweg des KGB. Den widrigen Umständen und der Willkür des Regimes ausgesetzt, entscheiden Mutter und Sohn sich zur Flucht aus Russland. Wohin die Reise geht, soll sich erst kurzfristig im Hafen entscheiden. Dort liegen zwei Schiffe, eines fährt nach England, das andere nach Amerika. Mutter und Sohn steigen in eine Kiste und dann entstehen zwei Handlungsstränge: Einmal reist Alex nach Amerika und gleichzeitig reist Sascha nach England. Beide Geschichten werden stets parallel erzählt in aufeinanderfolgenden Kapiteln. Schon die Überfahrt und die Aufnahme im jeweils ausgewählten Land verlaufen in beiden Geschichten völlig anders. Auch die restliche Lebensgeschichte derselben Person ist eine andere. Und so erzählt der Roman zwei Ausfertigungen einer Lebensgeschichte, die dadurch anders verläuft, dass sich jemand in einem kurzen Augenblick für etwas entschieden hat. Die Geschichte in dem Buch spielt über einen Zeitraum 31 Jahren und endet schließlich im Jahr 1999. Selbstverständlich muss die Hauptfigur sowohl als Alex als auch als Sascha einiges durchmachen. Am Ende, das ja 1999 spielt, ist der kalte Krieg vorüber und aus Leningrad war wieder Sankt Petersburg geworden. Und durch die Öffnung zum Westen erschließt sich auch für Alexander die Möglichkeit, in seine Heimatstadt zurückzukehren. Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben. Ich habe es zügig durchgelesen und konnte beide Geschichten auch gut auseinander halten. Denn es wurde immer wieder ersichtlich, wo sich die Hauptfigur gerade befunden hat. Zudem waren die unterschiedlichen Namen hilfreich. Auch die Handlungsstränge waren stets gut durchdacht und interessant. Dass eine Geschichte über einen längeren Zeitraum spielt, ist ja nichts Ungewöhnliches. Aber das zwei unterschiedliche Lebensgeschichten einer Person erzählt werden, war für mich ein neues Element. Ein Element, das dieses Buch zu einem besonderen macht. Die Hintergründe zu Russland oder der UDSSR waren spannend und gut recherchiert. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es gab ein paar Längen, wo der Autor die Geschichte kürzer hätte fassen können. Deshalb gebe ich für das Buch 4,5 von 5 Punkten und würde es auf jeden Fall weiter empfehlen. Wer Geschichten mit Berührungspunkten nach Russland mag und sich für „Lebensgeschichten“ interessiert, wird an diesem Buch sicherlich gefallen finden. Wobei das Buch wahrscheinlich für alle diejenigen interessant sein dürfte, die Jefferey Archer noch nicht als Autor kennen. Denn ich habe im Vorfeld einige Rezessionen gelesen, in denen bemängelt wird, dass die Geschichten des Autors sich ähnlich sind. Da „Traum des Lebens“ mein erstes Buch von Jefferey Archer war, kann ich das nicht beurteilen und fühlte mich auch nicht durch Parallelen gelangweilt.

Fesselnd und atmosphärisch

Von: Martina - Schmökerwelten Datum: 20. January 2019

"Traum des Lebens" war mein erster Roman von Jeffrey Archer und ganz gewiss nicht mein letzter, denn Archer hat mich auf eine Reise auf zwei Kontinente mitgenommen, die mich vollkommen gefesselt hat. Alexander Karpenko steht kurz vor dem Schulabschluss, ein Stipendium an einem Fremdspracheninstitut in Moskau ist dem hochintelligenten Jungen so gut wie sicher. Er lebt mit seinen Eltern in Leningrad. Der Vater hat es, obwohl er kein Parteimitglied ist, zum Hafenverwalter geschafft. Als bekannt wird, dass er dabei ist, eine unabhängige Gewerkschaft zu gründen, wird er vom KGB ermordet. Alexanders Stipendium und jeglicher Besuch einer staatlichen Universität werden ihm daraufhin versagt. Um vor weiteren Repressalien geschützt zu sein, bleiben ihm und seiner Mutter Elena nur die Flucht aus Russland. Sie haben die Wahl sich an Bord zweier Frachter zu verstecken. Der eine Frachter verlässt Leningrad Richtung England, das Ziel des anderen ist Amerika. DER WURF EINER MÜNZE ENTSCHEIDET ALLES! Jeffrey Archer erzählt nun in zwei Handlungssträngen und in wechselnden Kapiteln beide Varianten. Wobei mich der Aufbau des Buches daraufhin erst mal etwas verwirrt hat, denn wir haben nun die Geschichte von Alex und Elena und die von Sascha und Elena. Alex habe ich ja sofort verstanden, aber Sascha? Eigentlich ganz logisch. Im Russischen ist Sascha die Kurz- oder Koseform von Alexander und irgendwie muss man die beiden ja nun auseinanderhalten. Sascha flieht mit seiner Mutter nach England, Alex nach Amerika. Wie wird sein Leben verlaufen? In beiden Varianten entwickelt sich der junge Mann glücklicherweise zu einer wahnsinnig sympathischen und sehr starken Persönlichkeit. Alex hat einen etwas holprigen Start und schlägt einen etwas beschwerlichen Weg ein, lernt quasi von der Pieke auf und schafft es vom Jungunternehmer bis zum Banker. Sascha dagegen strebt in London eine politische Karriere an, die erfolgreicher kaum werden kann. Über drei Jahrzehnte nehmen wir an beiden Leben teil. Dabei kam ich mir beinahe vor wie im Kino, während bunte, bewegte Bilder vor meinem inneren Augen wie ein Film abliefen. Rund um eine sehr fesselnde und atmosphärische Rahmenhandlung erfahren wir sehr viele Details zum Zeitgeschehen, insbesondere das politische System Englands, die Geschichte Russlands und die Geheimdienste. "Traum des Lebens" ist großartig gemacht, auch wenn ich ein ums andere Mal etwas durcheinander kam. Archers Schreibstil ist sehr kraftvoll und fesselnd und er versteht es ausgezeichnet, die Atmosphäre einer Situation oder der jeweiligen Zeit einzufangen. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist das Zusammenführen beider Handlungsstränge, das mich doch ein wenig irritiert zurück gelassen hat.

Grandios und absolut fesselnd!

Von: Daniela Anders Datum: 18. January 2019

Mein erster Jeffrey-Archer-Roman... und ich bin begeistert! "Traum des Lebens" ist eine sehr spannende, überraschende und wirklich großartige Geschichte. Ich mag Anglizismen nicht, aber hier muss sogar ich darauf zurückgreifen... denn: dieses Buch ist ein echter Page-Turner! Kurz zum Inhalt: Alexander Karpenko und seine Mutter Elena fliehen vor dem KGB. Die Flucht soll für die beiden als blinde Passagiere auf einem Schiff stattfinden. Am Hafen von Leningrad müssen sie sich für eine Kiste entscheiden ohne zu wissen, auf welches Schiff diese verladen wird: entweder mit Ziel USA oder England. Sie entscheiden sich letztlich für eine der Kisten und los geht es... Und zwar in ein Lesevergnügen der ganz anderen Art! Ab sofort liest man quasi zweigleisig. Man begleitet nämlich ► ALEX und seine Mutter Elena in die USA und ► SASCHA und seine Mutter Elena nach England (kurze Anmerkung: Sascha ist in Russland die Koseform von Alexander). Die ersten paar Seiten fand ich das sehr verwirrend, war aber auch gleichzeitig völlig gebannt. Leichter wird es Dank der jeweiligen Überschriften der Kapitel. Es steht immer entweder "Alex" oder eben "Sascha" drüber. Hat man sich erst mal daran gewöhnt, ist es einfach nur noch genial! Ich begleite die Karpenkos nun über einen Zeitraum von 30 Jahren auf zwei unterschiedlichen Kontinenten und auf jeweils unterschiedlichen Lebenswegen, die aber doch auch viele Parallelen aufweisen. Diese Lebenswege mitzuerleben hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht. Und ich hätte es nie gedacht, dass ich es mal so interessant und spannend finde, über eine politische Karriere bzw. das Bankenwesen zu lesen. Aber Jeffrey Archer schafft es absolut, mit seinem Schreibstil zu fesseln. Zum Ende hin "kreuzen" sich die Lebenswege von Alex und Sascha (wenn man das so sagen kann) und es gipfelt in einem wirklich gelungenen Schluss. Mich hat der Schreibstil von Jeffrey Archer tatsächlich ziemlich an den von Ken Follett erinnert. Was ich - als bekennender Follett-Fan - natürlich nur begrüßen kann. Ich kann jedem nur empfehlen, "Traum des Lebens" zu lesen. Schaut man sich im Netz um, sind die Kritiken durchaus sehr unterschiedlich. Diejenigen, die schon mehrere Archer´s gelesen haben, sind nicht so begeistert, da es wohl den bisherigen Büchern ähnelt. Für mich, als Archer-Erstleserin, war es aber eine absolute Freude, mich in dieses Buch und in die beiden Geschichten rund um die Familie Karpenko zu versenken. Auch meine Mutter, der ich das Buch ausgeliehen habe, war restlos begeistert und völlig gefesselt und hat den Wälzer mit seinen immerhin über 700 Seiten innerhalb von 3 Tagen durchgelesen.

Der Traum vom freien Leben

Von: Ariettas Bücherwelt, ( Arietta) Datum: 18. January 2019

Inhaltsangabe: 1968: Am Hafen von Leningrad müssen der junge Alexander Karpenko und seine Mutter auf der Flucht vor dem KGB entscheiden, auf welches Schiff sie sich als blinde Passagiere schleichen. Eines fährt nach Großbritannien, eines in die USA. Der Wurf einer Münze soll das Schicksal von Alexander und Elena besiegeln ... Über eine Zeitspanne von dreißig Jahren und auf zwei Kontinenten entfaltet sich in Jeffrey Archers neuem Roman eine Geschichte von einmaliger Spannung und Dramatik - eine Geschichte, die man nicht wieder vergisst. Meine Meinung zum Autor und Buch: Jeffrey Archer ist mit seinem neuen Roman, Traum des Lebens“, ein wirklich facettenreicher, spannender und interessanter Roman gelungen. Der in zwei Ländern, Kontinenten und zwei Leben spielt. Auch wenn ich am Anfang etwas verwirrt war, einmal Alexander, dann plötzlich Sascha, tat das der Geschichte keinen Abbruch, im gegen teil als man wusste , das es quasi um die eine und dieselbe Person handelte, nur einmal Saschas Leben in England und Alexanders in Amerika. Wie ihr Leben verlaufen wäre, hätten sie sich für diejenige Kiste entschieden, als er mit seiner Mutter Elena, von Leningrad aus, vor dem KGB flohen. Sehr gut hat er diese zwei Perspektiven und Lebensläufe erzählt, das gab der Geschichte so erst die richtige Würze und machte es so spannend und interessant. Auch da Politische Zeitgeschehen, ob KGB, Geheimdienste auf den zwei Kontinenten kam nicht zu kurz. Die beiden Erzählstränge sind sehr Bildhaft und lebendig erzählt. Sein Schreibstil ist sehr klar, kraftvoll und fesselnd . Die einzelnen Figuren und deren Charaktere sind sehr authentisch deren Handlungen und Gefühle nachvollziehbar. Von Anfang an hatte ich Elena und Alexander (Sascha) lieb gewonnen, zwei sehr gradlinige Menschen, Ehrlich und Aufrichtig. Ihre Flucht und Angst vor dem KGB war spürbar, während der Flucht habe ich mit ihnen mitgefiebert, ob sie ihnen gelingen würde, ohne entdeckt zu werden. Elena, Alexander, Sascha, sind drei Ehrgeizige und Intelligente Menschen, die durch ihrer Hände Arbeit sich nach oben kämpfen, auch wenn ihre Wege oft steinig sind. Aber doch ähneln sich die zwei Erzählstränge in etwa, Elena ist die begnadete Köchin, und hält die Fäden in der Hand und die Familie zusammen. Alexander, (Sascha ) , sind ehrgeizige Schüler und sehr begabt, ob im Politischen oder Geschäftlichem Bereich. Was beide verbindet ist ihr Erzfeind In Russland, Wladimir , der schon als Schulkamerad, ihnen ihren Erfolg nicht gönnte. Ob die Karpenkos , sich fragen oder bedauern werden, nicht in die richtige Kiste gestiegen zu sein, ob wir das erfahren? Muss jeder selbst heraus finden, jedenfalls, endet der Roman in einem großen und überraschenden Finale. „ Eine Hochspannende , sehr facettenreiche, Dramatische und atmosphärische Geschichte „

Der Traum vom freien Leben

Von: Ariettas Bücherwelt, ( Arietta) Datum: 18. January 2019

Inhaltsangabe: 1968: Am Hafen von Leningrad müssen der junge Alexander Karpenko und seine Mutter auf der Flucht vor dem KGB entscheiden, auf welches Schiff sie sich als blinde Passagiere schleichen. Eines fährt nach Großbritannien, eines in die USA. Der Wurf einer Münze soll das Schicksal von Alexander und Elena besiegeln ... Über eine Zeitspanne von dreißig Jahren und auf zwei Kontinenten entfaltet sich in Jeffrey Archers neuem Roman eine Geschichte von einmaliger Spannung und Dramatik - eine Geschichte, die man nicht wieder vergisst. Meine Meinung zum Autor und Buch: Jeffrey Archer ist mit seinem neuen Roman, Traum des Lebens“, ein wirklich facettenreicher, spannender und interessanter Roman gelungen. Der in zwei Ländern, Kontinenten und zwei Leben spielt. Auch wenn ich am Anfang etwas verwirrt war, einmal Alexander, dann plötzlich Sascha, tat das der Geschichte keinen Abbruch, im gegen teil als man wusste , das es quasi um die eine und dieselbe Person handelte, nur einmal Saschas Leben in England und Alexanders in Amerika. Wie ihr Leben verlaufen wäre, hätten sie sich für diejenige Kiste entschieden, als er mit seiner Mutter Elena, von Leningrad aus, vor dem KGB flohen. Sehr gut hat er diese zwei Perspektiven und Lebensläufe erzählt, das gab der Geschichte so erst die richtige Würze und machte es so spannend und interessant. Auch da Politische Zeitgeschehen, ob KGB, Geheimdienste auf den zwei Kontinenten kam nicht zu kurz. Die beiden Erzählstränge sind sehr Bildhaft und lebendig erzählt. Sein Schreibstil ist sehr klar, kraftvoll und fesselnd . Die einzelnen Figuren und deren Charaktere sind sehr authentisch deren Handlungen und Gefühle nachvollziehbar. Von Anfang an hatte ich Elena und Alexander (Sascha) lieb gewonnen, zwei sehr gradlinige Menschen, Ehrlich und Aufrichtig. Ihre Flucht und Angst vor dem KGB war spürbar, während der Flucht habe ich mit ihnen mitgefiebert, ob sie ihnen gelingen würde, ohne entdeckt zu werden. Elena, Alexander, Sascha, sind drei Ehrgeizige und Intelligente Menschen, die durch ihrer Hände Arbeit sich nach oben kämpfen, auch wenn ihre Wege oft steinig sind. Aber doch ähneln sich die zwei Erzählstränge in etwa, Elena ist die begnadete Köchin, und hält die Fäden in der Hand und die Familie zusammen. Alexander, (Sascha ) , sind ehrgeizige Schüler und sehr begabt, ob im Politischen oder Geschäftlichem Bereich. Was beide verbindet ist ihr Erzfeind In Russland, Wladimir , der schon als Schulkamerad, ihnen ihren Erfolg nicht gönnte. Ob die Karpenkos , sich fragen oder bedauern werden, nicht in die richtige Kiste gestiegen zu sein, ob wir das erfahren? Muss jeder selbst heraus finden, jedenfalls, endet der Roman in einem großen und überraschenden Finale. „ Eine Hochspannende , sehr facettenreiche, Dramatische und atmosphärische Geschichte „

Spannender Roman über Politik und Geheimdienst

Von: ulistuttgart Datum: 12. January 2019

Alexander lebt zusammen mit seiner Mutter Elena und seinem Vater Konstantin in Leningrad. Konstantin arbeitet als Hafenarbeiter und weigert sich in die kommunistische Partei einzutreten. Seine Pläne sind eine Gewerkschaft zu gründen. Doch diese werden jäh durchkreuzt und Konstantin wird vom KGB ermordet. Elena und Alexander sehen keinen anderen Weg als der Heimat den Rücken zu kehren. Elenas Bruder Kostja organisiert für die beiden die Flucht aus Leningrad. Zwei Schiffe stehen für Mutter und Sohn zur Auswahl. Eine Münze soll entscheiden, welches ihr Schiff in die Freiheit werden soll … Ab hier hat sich der Autor nun etwas Interessantes einfallen lassen. Es gibt zwei Erzählstränge. Einmal werden Elena und ihr Sohn (ab hier Sascha genannt) in einem Schiff nach Southampton versteckt. Im anderen Erzählstrang landen die beiden (hier wird der Sohn Alex genannt) auf einem Schiff Richtung New York. Erst war ich etwas verwirrt ob der verschiedenen Handlungsverläufe. Doch als ich die Genialität erkannt habe, war ich begeistert von den Gedanken des Autors und den beiden differierenden Geschichten. Deutlich zeigt Archer, wie unterschiedlich das Leben von gleichen Personen verlaufen kann, je nachdem auf welchem Kontinent oder in welchem Land man lebt. Ab und an ist es passiert, dass ich die beiden Geschichten durcheinandergebracht habe. Das hat aber dem Lesefluss keinen Abbruch getan. Der Schreibstil des Autors ist, wie bei seinen Fans gewohnt, sehr fesselnd und sehr spannend. Leider habe ich seine berühmte Clifton-Sage noch nicht gelesen, werde dies aber wohl demnächst nachholen. Mein letztes Buch des Autors habe ich vor über 20 Jahren begeistert gelesen ;-) Sehr spannend macht es Archer auch jeweils zum Ende seiner Kapitel. Cliffhanger sorgen dafür, dass man auch noch das nächste und das nächste und das nächste Kapitel weiterlesen muss ! Fazit: Ein grandioses Buch aus drei Jahrzehnten über Geheimdienste, Intrigen, „dem amerikanischen Traum“, Wahlkampf um Senat bzw. Unterhaus … und absolut aktuell. „Zwei Länder – zwei Welten – zwei Leben“ Eine spannende und faszinierende Geschichte aus der Feder von Jeffrey Archer. 4 Sterne

Was wäre wenn?

Von: Lesendes Federvieh Datum: 05. January 2019

1968: Nach der Ermordung seines Vaters müssen der junge Alexander Karpenko und seine Mutter Elena im Hafen von Leningrad auf der Flucht vor dem KGB entscheiden, in welche der beiden Kisten sie steigen, um als blinde Passagiere das Land zu verlassen. Das eine Schiff fährt nach Großbritannien, das andere in die USA. Der Wurf einer Münze soll das Schicksal der beiden beschließen, die in den darauffolgenden Jahrzehnten noch mehrmals daran zurückdenken sollten, was wäre gewesen, wenn sie die andere Kiste gewählt hätten. Nach "Kain und Abel" bin ich ein riesiger Jeffrey Archer Fan und verschlinge förmlich alles, was mir von ihm zwischen die Finger kommt. So war ich natürlich sehr gespannt auf sein neuestes Werk "Traum des Lebens" in dessen Mittelpunkt der junge Alexander Karpenko steht, der mit seiner Mutter Elena vor dem KGB aus der Sowjetunion flieht. Abermals ist das Cover a là Archer-Manier ein Traum und spiegelt den Inhalt des Buches perfekt wider. Denn nach dem Credo der Geschichte, "Wie wäre Alexanders Leben verlaufen, wenn er statt der einen in die andere Kiste gestiegen wäre?", verfolgt man abwechselnd die Lebenswege von "Sascha" in England und "Alex" in Amerika. Während ersterer sich schon früh in Ehrgeiz und Disziplin in der Schule und später der Universität übt, nur um sich darauf seiner Karriere als Politiker zu widmen, scheint Alex Leben in New York holpriger zu starten. Seine Noten sind nicht berauschend, weil er die meiste Zeit schachspielend auf dem Marktplatz verbringt und dort schon bald sein erstes Unternehmen gründet, der Beginn seines Werdegangs in der Wirtschaft. Verläuft Alexanders Leben nach der wichtigen Entscheidung in beiden Ländern noch so unterschiedlich, so gibt es natürlich charakterliche Parallelen, wie die Liebe zu einer kunstbegeisterten Frau, das scheinbar grenzenlose Talent alles in Gold zu verwandeln, was er anpackt, die insgeheime Leidenschaft für Politik und nicht zuletzt der Glaube an die Möglichkeit, das Leben vieler in seinem Heimatland Russland zum Besseren zu wenden. Zu letzterem gibt es eine herrlich amüsante Verkettung von Ereignissen, die ich natürlich ungern vorwegnehmen möchte, deshalb nur soviel vorab: Alex wird mit den Dämonen seiner sowjetischen Vergangenheit konfrontiert. Was mir hingegen ganz und gar nicht gefallen hat, ist die scheinbare Überschneidung der beiden Erzählstränge, die sich meiner Ansicht nach jeder Logik entziehen. Denn Alexander musste sich damals für eine Kiste entscheiden und egal ob er gerade Alex oder Sascha heißt, was Verwirrung ob der beiden Lebenswege und Länder verhindert, ist er nur eine Person. Deshalb kann es überhaupt nicht sein, dass der englische Alexander in Amerika mit dem Amerikanischen verwechselt wird, denn dieser existiert in diesem Szenario gar nicht. Davon abgesehen versteht der Erzähler es meisterlich durch die Jahrzehnte und geschickt eingebetteten historischen Ereignisse zu führen ohne dabei auch nur den Hauch von Langeweile aufkommen zu lassen. Leider bin ich nicht sehr in russischer Geschichte bewandert, weshalb ich einige Andeutungen schlichtweg übersehen habe, wodurch mich das grandiose Ende vollkommen kalt erwischt hat. Tatsächlich gibt es nämlich eine Person, die zu Beginn der Geschichte einen Stein ins Rollen bringt, im Laufe der Handlung kaum Erwähnung findet und deshalb ein wenig in Vergessenheit gerät, nur um auf den letzten Seiten - und dabei besonders den letzten zwei Worten - die gesamte Geschichte rückblickend zu dominieren - ein genialer Schachzug von Jeffrey Archer. "Traum des Lebens" ist der neueste Geniestreich Jeffrey Archers, der die beiden Lebenswege des jungen Alexander Karpenko erzählt, der aus seiner Heimatstadt Leningrad fliehen und sich dabei für ein neues Land - England oder Amerika - entscheiden muss. Meisterlich verfolgt die mitreißende Erzählstimme die Auswirkungen beider möglichen Entscheidungen, um schließlich in einem genialen Finale zu enden.

Ein Moment, eine Entscheidung und zwei Lebenswege

Von: LeseBlick Datum: 05. January 2019

Von Jeffrey Archer kenne ich bisher die 7-teilige Reihe um Harry Clifton. Und zusammenfassend kann man sagen, dass ich diese Reihe sehr gern gelesen habe und einem vor allem die Charaktere sehr ans Herz gewachsen sind und einem im Kopf bleiben. Mit „Traum des Lebens“ habe ich nun ein alleinstehendes Werk des Autors gelesen und war sehr gespannt, ob er mich auch hier ans die Geschichte fesseln kann. Wer die Clifton-Saga gelesen hat, der wird gleich auf den ersten Seiten ein paar Ähnlichkeiten mit eben genannter Reihe feststellen. Wieder finden wir uns kurz an den Docks ein und auch die Namen Barrington und Clifton fallen. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass auch dem Protagonisten hier, ein Elternteil genommen wird. Nun müssen Alexander und seine Mutter Elena vor dem KGB fliehen. Der Aspekt um die Machenschaften des KGB‘s fand ich super spannend, so dass ich einen sehr guten Start in Leningrad hatte. Und dann stehen Alexander und seine Mutter vor der Entscheidung ihres Lebens. Zwei Schiffe, zwei Holzkisten und der Münzwurf, welcher entscheidet, in welche Kiste sie steigen und auf welches Schiff sie gebracht werden. Großbritannien oder die USA. Auf einmal kam ich ganz kurz ins Stocken beim Lesen, als ich folgende Überschrift las. SASCHA – Unterwegs nach Southampton. Wer ist Sascha habe ich mich gefragt. Und als dieser dann mit Elena sprach und sie aus der Kiste stiegen, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Jeffrey Archer wagt es, uns Lesern die Geschichte auf zweierlei Art zu erzählen. Mit Sascha und Elena erfahren wir, wie das Leben aussieht, wenn der Münzwurf sich für Großbritannien entschieden hätte. Ein weiterer Erzählstrang beschreibt die Geschichte von Alexander und Elena, die das Schiff in die USA bestiegen haben. Bei dem Buch hatte ich ganz kurz überlegt, ob ich zum Hörbuch greife. Und bin letztendlich froh, es nicht getan zu haben. Die zwei Erzählstränge, welche stetig wechseln, brauchen doch eine gewisse Aufmerksamkeitsspanne. Beim Hören stelle ich es mir sehr schwer vor, darauf zu achten, ob es gerade um Sascha und England oder um Alex und Amerika geht. Also habe ich die richtige Wahl getroffen und kam so gut zu recht mit den zwei Lebensgeschichten. Allerdings habe ich sehr schnell einen Unterschied zur Clifton-Saga feststellen können. Harry Clifton war ein totaler Sympathieträger und zählte bereits nach dem ersten Band zu meinen Lieblingsfiguren. In diesem Buch fiel es mir fast durchgängig recht schwer einen richtigen Bezug sowohl zu Sascha, als auch zu Alexander aufzubauen. Da wir beide Männer über eine Zeitspanne von 30 Jahren begleiten, baut Jeffrey Archer natürlich auch einiges an geschichtlichen Ereignissen ein, was mir in Büchern immer sehr gut gefällt. Zu den unterschiedlichen Lebenswegen möchte ich in meiner Rezension nicht viel mehr verraten. Jeffrey Archer schafft es auf jeden Fall wieder, den Leser an das Buch zu binden. Absolut umgehauen hat mich der Autor übrigens mit den letzten drei Wörtern des Buches. Ich war baff, hatte ich beim Lesen der 700 Seiten doch nicht mal annähernd einen Gedanken daran verschwendet. _________________________________________________________ Im Buch nimmt das Thema Politik wieder einen sehr großen Part ein. Bereits aus der Clifton-Reihe kennt man die Thematik, so dass ich hier fast etwas gelangweilt war, wieder von Torris und Labour zu lesen und bei verschiedenen Wahlveranstaltungen, dass „Hört hört“ in den Ohren zu haben. Es ist wie ein Klingeln, welches nicht mehr weichen will. Auch nach diesem Buch steht fest, dass ich gerne weitere Werke des Autors lesen möchte, aber insgeheim hoffe ich, dass nicht alle seine Werke diese Thematik behandeln. Mein Fazit Jeffrey Archer erschafft wieder eine gewaltige Geschichte. Mit seiner Art der Erzählung und seinem Schreibstil entpuppt er sich weiterhin als ein Autor, dessen Bücher man einfach in die Hand nehmen sollte. Enttäuscht wird man nicht. Zu dem bin ich total verliebt in dieses Cover. Es spiegelt die Geschichten einfach perfekt wieder. Man kann es schon als Talent bezeichnen, um solch ein Buch, welches zwei Geschichten erzählt, aus einer identischen Grundidee zu erschaffen. Für alle Fans eine Leseempfehlung. Leser, die Archer noch nicht kennen, empfehle ich dennoch den Autor mit seiner Clifton-Saga kennen zu lernen.

Ein Roman der zum Nachdenken anregt

Von: Rebecca K. Datum: 28. December 2018

Der junge Alexander Karpenko muss zusammen mit seiner Mutter auf schnellstem Wege Leningrad verlassen. Am Hafen gibt es zwei Schiffe, das eine fährt nach England und das andere nach New York. Der Wurf einer Münze soll nun die Entscheidung bringen und das Schicksal von Alexander und Elena besiegeln. Ca. 30 Jahre umfasst der Roman und somit das Leben von Alexander und seiner Mutter Elena. Der Autor Jeffrey Archer war mir durch seine Clifton-Saga, die ich gerne gelesen habe, ein Begriff. Hier hatte mich der Klappentext sehr neugierig gemacht und da das Buch knapp 700 Seiten umfasst habe ich es mir für die Weihnachtstage aufgespart. Der Einstieg ins Buch ist mir mehr als leicht gefallen, den ersten Teil von 7 insgesamt hatte ich am schnellsten durchgehabt. Doch dann hatte ich kurzzeitig leichte Probleme um zu begreifen was es mit Sascha und Alex auf sich hat und ja bis ich es richtig zugeordnet hatte und dann war es einfach nur spannend zu erfahren wie es dem jeweils anderen Alexander ergeht bzw. was er aus seinem Leben gemacht hat. Sascha ist derjenige der das Schiff nach England gewählt hat und Alex derjenige den es nach Amerika verschlagen hat. Ich fand es einfach nur sehr spannend und ja auch interessant wie unterschiedlich sich ein Leben entwickeln kann und dies nur weil man auf einem anderen Kontinent lebt. Die Spannungsbögen empfand ich bei beiden Erzählsträngen sehr gut gespannt und ja ich hatte zuerst Angst es könnte vielleicht zu langatmig werden, was es zum Glück nicht wurde. Auch den beiden Handlungsverläufen konnte man sehr gut folgen und auch die Entscheidungen die in den jeweiligen Strängen getroffen wurden konnte man sehr gut nachvollziehen. Ich persönlich empfand alle Figuren die in den zwei Strängen aufgetaucht sind als sehr detailliert beschrieben und ich konnte sie mir sehr gut während des Lesens vorstellen. Auch die Handlungsorte auf beiden Kontinenten konnte man sich gut vor dem inneren Auge entstehen lassen auch wenn man noch nie dort war. Ich fand es faszinierend wie Jeffrey Archer zwei total unterschiedliche Leben die doch auch wieder ähnliche Schnittstellen haben so erzählt hat, dass man meint man würde die Menschen gleich treffen wenn man in das jeweilige Land reist. Nur den 7. Teil fand ich etwas verstörend auch wenn er sehr gut als Ende gepasst hat. Alles in allem ein sehr faszinierender und lesenswerter Roman für den ich gerne alle fünf Sterne vergebe.

Hat mich überzeugt

Von: Sandra M. - beizeitenbuecher.de Datum: 27. December 2018

Kritik zur Geschichte des Buches: Die Buchgeschichte hat mich sehr angesprochen und vor allem, dass der Wurf einer Münze etwas entscheiden soll. Mich erinnert das sehr an Zeiten meiner Kindheit, wo eine Münze geworfen wurde, um zu entscheiden wer beim Versteckenspielen als erstes zählt. Das dies hier aber die Entscheidung von Alexander und Elena besiegeln soll, fand ich sehr, sehr gut, denn hier ist es wirklich lebensentscheidend. Kritik zu den Protagonisten: Die Protagonisten fand ich sehr gut ausgearbeitet und in der Buchgeschichte wurden sie sogar sehr gut „eingefügt“. Es gibt nichts, was ich nun an den Protagonisten kritisieren wollen würde. Mir haben sie so gefallen, wie sie dort waren. Kritik zur Umsetzung des Buches und dem Schreibstil: Die Umsetzung des Buches fand ich wirklich gut, finde aber das es keine 704 Seiten hätten sein müssen. Dies zieht es eher in die Länge und lässt es schnell langatmig werden. Kürzere Abschnitte wären nicht verkehrt gewesen. Dafür hat der Autor das aber mit seinem Schreibstil wieder wett gemacht, denn dieser ist gewohnt gut. Kritik zum Cover: Das Cover finde ich einfach traumhaft!

Tolles Buch aber nicht das Beste

Von: Bambisbuechersammlung Datum: 27. December 2018

Endlich hatte ich die Zeit eine Rezension zu „Traum eines Lebens“ von Jeffrey Archer zu verfassen. Jeffrey Archer zählt zu meinen Lieblingsautoren und ich finde jedes Buch von ihm toll, obwohl ich dieses Genre überhaupt nicht gerne lese. 😄🙈 Allerdings fand ich dieses (es fällt mir total schwer das du sagen) am schwächsten. Am Anfang hat mich das Buch total in den Bann gezogen. Die Geschichte war super interessant und wie in allen anderen Büchern wollte ich wissen, wie es denn weitergeht und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Allerdings fiel es mir nach ca. 600 Seiten schwer, es weiterlesen zu wollen. Die Geschichte hat sich meiner Meinung nach viel zu sehr in die Länge gezogen. Anfangs war ich total verwirrt, weil wir erfahren wie es Alex in Amerika ergangen ist aber auch wie Sascha in England sein Leben gemeistert hat, aber daran gewöhnt man sich sehr schnell. Schön fand ich, dass Jeffrey Archer in diesem Roman Details aus der Clifton-Saga mit einfließen lassen hat. Ich als großer Fan der Clifton-Saga habe mich total darüber gefreut. Ich würde diesem Buch 4,5 von 5 Sternen geben. Vielen Dank an das Bloggerportal für die Zusendung des Buches

Traum des Lebens

Von: Bücherserien.de Datum: 23. December 2018

Die Sowjetunion im Jahr 1968. Der Kalte Krieg ist in vollem Gange und hat inzwischen auch Leningrad erreicht. Alexander Karpenkos Vater ist ein Hafenarbeiter und wahrlich kein Freund des sowjetischen Systems. Als dieser eine Gewerkschaft formieren will, um die Situation der Arbeiter zu verbessern, erliegt er einem Mordanschlag des KGB. Von einer Sekunde auf die andere gerät das Leben von Alexander aus den Fugen. Seine Mutter Elena wird immer wieder vom Statthalter des KGB drangsaliert, sodass Mutter und Sohn nur einen Ausweg sehen: die Flucht. Mit Hilfe von Alexanders Onkel Kolja gelingt es ihm und seiner Mutter, der Sowjetunion den Rücken zu kehren. Zwei Schiffe stehen am Hafen bereit, sie in die freie Welt führen können. Doch welche Alternative sollen sie wählen? Ein Frachter steuert die USA an, der andere geht nach Großbritannien. Ein Münzwurf entscheidet über das Schicksal der Karpenkos. Kritik zum Roman „Traum des Lebens“: Jeffrey Archer ist ein alter Hase im Literaturgeschäft. In Deutschland war er in den letzten Jahren vor allem mit seiner Clifton-Saga sehr erfolgreich. Mit „Traum des Lebens“ liegt nunmehr, relativ schnell nach der englischsprachigen Originalfassung, die deutsche Übersetzung vor. Und die Grundidee, die diesem rund siebenhundert Seiten starken Wälzer zu Grunde liegt, kann durchaus als innovativ und genial angesehen werden, denn der Leser erlebt mit, wie sich beide Alternativen auswirken, die durch den Münzwurf für Alexander und seine Mutter entstanden sind. Soll heißen, im Wechsel erfährt man, wie sich ihre Lebensgeschichte in den USA entwickelt und dann wieder, was passiert wäre, wenn sich die Münze für Großbritannien entschieden hätte. Für manch einen Leser mag dies anfangs verwirrend sein, doch lässt man sich einmal auf diese Idee ein, stellt man schnell fest, dass der Plot von „Traum des Lebens“ einen besonderen Reiz bekommt. Wer bereits einen Roman von Jeffrey Archer gelesen hat, wird sich in diesem Werk schnell zurechtfinden. Der britische Schriftsteller lässt den Leser an den folgenden dreißig Jahren teilhaben. Das alles liest sich sehr gefällig, da der Autor einen durchaus packenden und einnehmenden Erzählstil hat. So erlebt man mit, wie sich Alexander in den USA in einer Bank hocharbeitet, während er in England in die Politik geht. Aufgrund des Backgrounds der Figuren ähneln sich beide Handlungsstränge, was im Verlauf der doch recht ausufernden Handlung dazu führt, dass es Passagen gibt, in denen das Leserinteresse etwas abschwächt. Hinzu kommt, dass es eine Schwäche von Jeffrey Archer ist, eher eindimensionale Charaktere zu erschaffen. Die klassische Gut-und Böse-Trennung kommt hier voll zum Einsatz und verhindert ebenfalls, dass der Roman an manchen Stellen den Leser überrascht. Natürlich macht Wladimir, ein Freund Alexanders, der maßgeblich am Verrat an dessen Vater beteiligt war, eine große Karriere. Das ist nicht unrealistisch, nur ist es in Bezug auf die Romanhandlung sehr vorhersehbar, sodass dadurch einiges an Lesevergnügen herausgenommen wird. Wer die Clifton-Saga von Jeffrey Archer mochte, wird wahrscheinlich auch an „Traum des Lebens“ gefallen finden. In der Gesamtsumme reicht der Roman aber nicht an die bereits angesprochene Reihe heran. Wegen der wirklich hervorragenden Idee, zwei Seiten der gleichen Geschichte zu erzählen, lohnt es sich jedoch, auch diesem Unterhaltungsroman eine Chance zu geben.

Was wäre, wenn....

Von: TemptationLady Datum: 22. December 2018

Alexander wächst in Leningrad auf. Leicht hat er es nicht und vor allen Dingen muss er vorsichtig sein, was er sagt, was er macht. Doch dann kommt es zu einem Schicksalsschlag und die Alex und seine Mutter müssen sich entscheiden, ob sie als blinde Passagiere nach England reisen, oder ob sie nach Amerika reisen. Im Verlauf der Geschichte wechselt der Autor immer wieder die Kontinente. Was für mich als Leserin erst sehr verwirrend war, hat dennoch Sinn. Er schreibt, wie das Leben von Alex und Elena in Amerika verlaufen wäre, oder aber eben in England. Manchmal war es schon sehr verwirrend, die einzelnen Geschehnisse auseinander zu halten, wo jetzt genau welches Restaurant eröffnet wurde, welche Ambitionen Alex hat. Und doch hat die Geschichte etwas an sich, was mich an dieses Buch gefesselt hat. Ich habe ja auch erst vor kurzem Jeffrey Archer für mich entdeckt. Ich bin mit der Clifton-Saga angefangen, habe sie aber noch nicht beendet. Und doch ist es so, dass ich bisher fast jedes Buch mit dieser Reihe verglichen habe. So auch mit "Traum des Lebens". Es gibt ein paar Paralellen zu der Clifton-Saga, aber auch zu "Kain und Abel". Und dennoch hat mir in diesem Buch etwas gefehlt. Ich glaube, mir hat der "Biss" von Alexander, dem Hauptprotagonisten, gefehlt. Er hatte zwar Biss, aber es war noch nicht so überzeugend, als das ich ihm das abgenommen hätte. Etwas positives konnte ich ihm aber abgewinnen, so blieb er sich selber treu und hat sich, weder in Amerika, noch in England verändert bzw. hatte einen Höhenflug. Mein Fazit: Ich habe mich immer wieder dabei ertappt, wie ich Alexander mit Harry Clifton verglichen habe, oder aber die Story mit Kain und Abel. Dennoch muss ich sagen, ist dieses Buch kein Fehlgriff, denn ich habe mich mitgenommen gefühlt, in eine Welt der Politik, aber auch in die Welt der Bänker. 4 Sterne für "Traum des Lebens" von Jeffrey Archer. Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Heyne-Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Einfluss auf meine Bewertung!

Traum des lebens

Von: Nati89 Datum: 21. December 2018

Es war mein erstes Buch von Jeffrey Archer, es hat mich sehr interessiert da ich oft nur positives von dem Autor gehört und auch gelessen habe. Was mich aber sehr angesprochen hat war das Cover es ist einfach nur schön gemacht der klappentext wie auch das die Geschichte in Russland spielt genau dort wo ich geboren bin hat mich wie gesagt sehr an gesprochen. Jetzt kommen wir mal zu meiner Meinung, der Schreibstil fand ich gut, gut leserlich und man musste sich schon drauf konzentrieren was man liest aber man kam gut durch, die Charaktere auch die Orte wo es spielt worden gut beschrieben, im ganzen kann ich sagen ich fand es gut. Dankeschön an den heyne verlag für die Bereitstellung des Buches.

Traum des Lebens

Von: Lovin Books Datum: 13. December 2018

Dies war mein erster Archer und wenn ich mir die Rezensionen so anschaue, war es für mich auch ganz gut, dass ich vorher noch kein Buch von ihm gelesen habe. Denn so war diese Geschichte wirklich etwas besonderes für mich. Ich muss gestehen, dass ich das Buch nicht am Stück gelesen habe. Ich habe jeden Abend ein paar Seiten gelesen und kam so nur langsam voran. Aber da sich der Schreibstil erheblich von meinem sonstigen Genre abhebt, war das für mich die bessere Wahl. Die Geschichte beginnt schon recht spannend, denn wir landen in Russland und dank des KGB kann man niemanden mehr trauen ausser sich selber. So erfährt Alexander am eigenen Leib, was es bedeuetet, wenn die Familie verraten wird und nach dem Tod seines Vaters flüchtet er mit seiner Mutter. Am Hafen haben sie die Möglichkeit eines von zwei Schiffen zu wählen. Das Eine fährt nach England, das andere nach Amerika. Sie lassen eine Münze entscheiden und ab hier wird es genial. Denn Jeffrey Archer entscheidet sich für beide Möglichkeiten und es gibt nunmehr zwei Erzählstränge. Die eine Möglichkeit ist die, dass die Wahl auf England gefallen ist und die andere auf Amerika. Da sich aber die Geschichte über 30 Jahre erstreckt und man durchaus einige Paralellen zu beiden ziehen kann, wird es stellenweise ziemlich langatmig. Zwar ist es nicht so gewesen, als wenn man alles doppelt lesen würde, aber einige Sachen waren einfach ähnlich und dadurch irgendwie schon bekannt. Alles in allem war es für mich aber ein durchaus gelungenes Buch und ich weiß, dass ich die Clifton Saga nun auch bald endlich lesen möchte. Sie steht auch schon zuhause bereit. Eine geniale Erzählweise und eine spannende und interessante Geschichte. Dennoch gibt es aufgrund von einigen Parallelen zu beiden Erzählsträngen, einige Längen bei denen Durchhaltevermögen gefragt ist. 4 von 5 Punkten

Für Fans von Jeffrey Archer eine große Empfehlung!

Von: Daniela Vödisch Datum: 12. December 2018

Ich habe bereits die Clifton-Saga von Jeffrey Archer verschlungen und so war für mich klar, dass auch Traum des Lebens bei mir einziehen soll. Man kann die beiden Werke jedoch in keinster Weise miteinander vergleichen, denn die Saga ist ein Familienepos und Traum des Lebens ist ein historischer Roman. Wenn man sich vor dem Lesen im Klaren ist und Geschichte mag, die in der Vergangenheit spielen, wird man Traum des Lebens sicher mögen. So ging es auch mir. Das hat besonders an der Erzählweise von Jeffrey Archer gelegen, denn der leser erfährt die Geschichte durch zwei verschiedene Zeitstränge. Nicht etwa durch zwei verschiedene Perspektiven oder Zeitsstränge, wie es bei historischen Romanen oft der Fall ist, sondern durch zwei verschiedene Möglichkeiten, wie die Geschichte hätte verlaufen können. Einmal in den USA und einmal in England. In meinen Augen ist das sehr innovativ und hat mir beim lesen gerade deswegen auch viel Spaß gemacht. Am Ende laufen die beiden Erzählstränge zusammen und der Schlusssatz hat mir glatt die Schuhe ausgezogen. Einen Stern Abzug gibt es, weil sich die beiden Perspektiven manchmal ähneln, was das Lesevergnügen etwas geschmälert hat, weil die Spannungskurve dadurch nicht mehr so hoch war. Das hätte man vielleicht ein wenig abwechslungsreicher gestalten können. Ansonsten hat mir der Plot gut gefallen und ich habe nichts auszusetzen. Der Schreibstil von Jeffrey Archer war wie aus den anderen Romanen gewohnt fesselnd und bildreich, was super zu der Zeit gepasst hat, in der die Geschichte spielt, nämlich zur Zeit des kalten Krieges. Fazit: Ich kann daher den Fans von Jeffrey Archer diesen Roman sehr empfehlen, man muss aber wie gesagt diese Geschichte als Einzelwerk sehen und darf sie nicht mit der großen Familiensaga vergleichen.

Einfach großartig!

Von: Sarahs Bücherregal Datum: 10. December 2018

Alexander Karpenko flieht als Jugendlicher 1968 mit seiner Mutter aus Leningrad, nachdem sein Vater vom KGB ermordet wurde. Am Hafen hat sein Onkel zwei Fluchtmöglichkeiten für sie organisiert, die eine Kiste bringt sie nach Amerika, die andere nach England. Je nachdem auf welchem Schiff sie landen, warten zwei völlig unterschiedliche Leben auf ihn und seine Mutter Elena. Diese Option spinnt Jeffrey Archer weiter, Alexander und Elena müssen sich nicht entscheiden, für den Leser bietet Archer beide Möglichkeiten an. Und so erzählt er von zwei Lebensentwürfen, die gar nicht so unterschiedlich sind und sie dennoch sehr verschiedene Erfahrungen machen lassen. Egal ob als Alex oder als Sascha, das Leben von Alexander Karpenko wird bemerkenswert. Jeffrey Archers Roman „Traum des Lebens“ ist ein echter Schmöker, den man schon nach wenigen Seiten nur noch verschlingen möchte und nicht mehr aus der Hand legen kann. Wie schon bei der Clifton-Saga entwickelt er seine fiktiven Personen entlang von historischen Fakten, die ihr Leben beeinflussen und so die Geschichte vorantreiben. Alexander Karpenko erscheint dabei mal mehr, mal weniger sympathisch, er und seine Mutter sind jedoch einfach starke Persönlichkeiten, die einem viel Bewunderung abringen, wie sie mit ihrem Leben umgehen. Von Rückschlägen lassen sie sich nicht abschrecken, sie kämpfen immer weiter um ihr Leben in Freiheit. All das beschreibt Archer so lebendig und mitreißend, dass die Geschichten fast wie ein Film im Kopf ablaufen. Alles wirkt so echt und nahbar, man lässt sich als Leserin oder Leser vollständig in die Geschichte hinein ziehen und mitreißen. „Traum des Lebens“ ist der neueste Roman des Erfolgsautors Jeffrey Archer und er muss keinesfalls hinter ältere Bücher zurücktreten. Im Gegenteil, durch die spannende Idee, zwei Lebensentwürfe parallel zu entwickeln, finde ich diesen Roman sehr innovativ und dabei genauso spannend wie bekannte Romane. Einfach großartig geschrieben und mit tollen Figuren, ein Muss für jedes Bücherregal.

Ich bin enttäuscht...

Von: Donatha Czichy Datum: 29. November 2018

Worum geht es? 1968: Am Hafen von Leningrad müssen der junge Alexander Karpenko und seine Mutter auf der Flucht vor dem KGB entscheiden, auf welches Schiff sie sich als blinde Passagiere schleichen. Eines fährt nach Großbritannien, eines in die USA. Der Wurf einer Münze soll das Schicksal von Alexander und Elena besiegeln … Über eine Zeitspanne von dreißig Jahren und auf zwei Kontinenten entfaltet sich in Jeffrey Archers neuem Roman eine Geschichte von einmaliger Spannung und Dramatik – eine Geschichte, die man nicht wieder vergisst. Warum wollte ich es lesen? Da der erste Band der Clifton-Saga mein Highlight im Februar war, wollte ich unbedingt sein neuestes Werk lesen. Wie war es? Cover: Das Cover finde ich schön gemacht. Vor allem das sowohl London als auch New York sich praktisch gegenüberstehen. Schreibstil: Der Schreibstil von Jeffrey Archer ist wieder sehr angenehm und packend zugleich. Ich wurde flüssig durch die Geschichte geführt und liebe die Details. Meine Meinung: Ich hatte mich so auf das neue Buch von Jeffry Archer gefreut und war dann doch ziemlich enttäuscht.. Ja, irgendwie war es ein “typischer” Archer: Super geschrieben, interessante Charaktere und eine spannende Geschichte. Jetzt kommt das große aber: Mir sind die beiden Handlungsstränge einfach viel zu ähnlich. Da im Klappentext geschrieben steht, dass man beide Länder kennenlernen wird, hatte ich mich auf zwei unterschiedliche und mitreißende Geschichten gefreut. Aber dem war leider nicht so. Mir viel es schwer mich 100% auf das Buch und die Charaktere einzulassen, da es einfach viel zu viele Wiederholungen gab. Beide Geschichten nehmen zwar einen anderen Verlauf, aber irgendwie bleiben sie in ihrem Kern gleich. Das fand ich dann doch sehr schade und ich habe mich sogar nach einiger Zeit ziemlich gelangweilt. Es gab kaum Überraschungen, Probleme wurden im handumdrehen gelöst und vieles war zu vorhersehbar. 700 Seiten sind da dann doch sehr lang geworden. Man hätte auch einige Abschnitte einfach überspringen können ohne viel zu verpassen. Auch als sich die Geschichte “gespalten” hat, fand ich dies zu Begin sehr verwirrend. Und mir fiel es erst schwer mich darauf einzulassen. Dafür waren aber die Charaktere und die Städte unglaublich interessant und haben so einige Entwicklungen durchgemacht. Leider nicht ganz so unterschiedlich wie ich erhofft hatte. Alexander ist ein sehr impulsiver und zielstrebiger Junge. Er möchte seinem Vater unbedingt nacheifern und seine Mutter beschützen. Seine Mutter Elena hingegen ist besonnen und umsichtig. Zusammen sind sie ein tolles Team und man spürt die tiefe Verbindung der beiden beim Lesen. Jedoch muss ich auch sagen, dass es eine sehr bewegende Welt ist in die uns Archer dieses Mal entführt. Leid, Entbehrungen und Trauer sind unser stetiger Begleiter. Aber auch Liebe, Geborgenheit und Entschlossenheit. Abschließend: Insgesamt hat mich Traum des Lebens doch sehr enttäuscht. Der Schreibstil war wieder toll und die Geschichte interessant. Aber die beiden Handlungsstränge waren mir zu ähnlich und zu vorhersehbar.

Wie gewohnt Archer

Von: Lea's Lesezauber Datum: 19. November 2018

Ein interessantes Cover wodurch man gleich merkt, dass es hier um zwei verschiede Welten geht, die hier vereint werden bzw. wird dadurch eben schon die Thematik aufgegriffen. Ich habe mich auf das Buch gefreut, wie auf alle anderen des Autors und ich war wie immer gespannt. Natürlich mag ich die Art und Weise zu Schreiben und finde eine ähnliche Thematik überhaupt nicht schlimm. Die einzelnen Erzählstränge laufen wunderbar nebeneinander und ich finde es toll zwischen beiden Kontinenten zu wechseln. Ich mag diese Art der Erzählung, zwei verschieden Orte bzw. Kontinente und trotzdem besteht eine Verbindung. Der Autor schafft es immer wieder mich bei Laune zu halten auch wenn Thematik seinen vergangenen Werken ähnelt. Besonders gut finde ich die Zeitspanne der Geschichte, die über mehr als drei Jahrzehnte geht. Natürlich wäre es für den Autor ungewohnt wenn Politik nicht eine Rolle spielen würde aber eben auch historische Aspekte wunderbar zusammen fließen. Selten habe ich so gute Zusammenspiele erlebt wie bei Archer, er schafft es ganz selbstverständlich das zu integrieren. Anfangs erstmal ungewohnt aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich schnell daran. Besonders zum Schluss also so ungefähr die letzten 150 bis 200 Seiten hatte ich das Gefühl, der Autor möchte etwas gezwungen in die Länge ziehen, ich denke ein Ende wäre auch schon etwas früher möglich gewesen, was ich etwas schade fand. Fazit: Nachdem ich bisher auch seine anderen Bücher gelesen habe, musste dieses Buch natürlich auch in meine Finger und ich habe es wirklich genossen. ich bin gut unterhalten worden auch wenn es hier und da kleinere Schwächen gab und die Clifton Saga im Vergleich etwas mehr Würze hatte zumindest zu Beginn!

eine alles verändernde Entscheidung

Von: Nini Datum: 16. November 2018

Eine interessante Idee: Alexander muss sich entscheiden, in welche Kiste er und seine Mutter steigen, USA oder Großbritannien? Nach der allgemeinen Vorgeschichte spaltet sich ab da die Handlung. Abwechselnd wird geschildert, wie das Leben von Alexander/Sascha Karpenko und seiner Mutter Elena verläuft, abhängig davon, für welches Schiff sie sich entschieden haben. Jeffrey Archer nimmt mich als Leser immer mit in die Welt seiner Protagonisten. Wie von ihm gewohnt spielen Politik, Bankgeschäfte und Zeitgeschehen immer eine nicht unerhebliche Rolle. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass der amerikanische Alexander irgendwann in einer Bank landet, während der britische Sascha sich der Politik zuwendet. Dennoch bleibt sich Alexander, den wir in der Einleitung kennenlernen, in beiden Versionen treu. Sein Charakter ist und bleibt derselbe, unabhängig von den jeweiligen Ereignissen, ebenso ist Elena einfach Elena - eine umwerfende Frau übrigens. Der Lesefluss ist sehr gut, weil Jeffrey Archer mich eigentlich immer einfängt. Ja, es mag unfair sein, aber selbstverständich misst sich für mich jedes Buch des Autors an der Clifton-Saga. Und da kommt "Traum des Lebens" dann leider doch nicht ganz heran. Das liegt daran, dass Alexander das einnehmende Wesen und der Charme eines Harry Clifton fehlt. Wenn man davon Abstand nehmen kann, ist es aber ein auf jeden Fall lesenswerter Roman, der mich sehr gut unterhalten hat. Mein Lieblingssatz ist übrigens der letzte Satz - allerdings wohl vor allem deshalb, weil ich ihn als letzten Satz gelesen habe und nicht vorher schon.

Zwei Seiten der Medaille

Von: Harakiri Datum: 11. November 2018

Als Alexanders Vater in Leningrad ermordet und seine Mutter von einem Offizier belästigt wird, sehen die beiden nur die Möglichkeit zur Flucht. Doch welches Schiff sollen sie besteigen? Nach Amerika oder England? Eine Münze entscheidet. Archer aber kann sich nicht entscheiden, bzw. bietet dem Leser in zwei Strängen die Möglichkeit zu erfahren, was wäre wenn? Im realen Leben hat man diese Möglichkeit ja nicht, aber diese Art ein Buch aufzubauen hat mir sehr gut gefallen. Allerdings musste ich auch aufpassen, dass ich mich bei den Protagonisten nicht „verlaufe“. Ich mag Archers Schreibstil und seine Geschichten sehr gerne. Große Familiengeschichten mit Intrigen, Liebe, Erfolgen und Niederlagen. Nur stört mich mittlerweile ein wenig seine Vorliebe zur Politik. Die bringt er leider fast in jedem Buch unter und das wird mir langsam dann doch etwas zu viel. Warum muss jeder, der erfolgreich ist, in die Politik gehen? Ansonsten habe ich mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt. Die Idee, zwei Möglichkeiten zu beschreiben, wie das Leben hätte verlaufen können, finde ich erfrischend und sehr gut. Auf der einen Seite Alex, auf der anderen Sascha. Es gibt Parallelen in ihrem Leben, aber auch Unterschiede. Aber beide sind erfolgreich in dem was sie tun. Archers Geschichten sind meist gleich aufgebaut: der Weg von ganz unten nach ganz oben. Und immer ein Intrigant, der Würze in die Story bringt. Natürlich sind die Protagonisten meist schlauer und ich grinse mir dann immer eins, wenn ich sehe, wie Archer die anderen dann auflaufen lässt. Ganz begeistert war ich übrigens vom Schlusssatz. Hier brachte Archer mich noch einmal so richtig zum Lachen.

Ein typischer Archer, der zu überzeugen weiß

Von: Moni2506 Datum: 16. December 2018

„Traum des Lebens“ ist der neueste Roman des Erfolgsautors Jeffrey Archer. Diesmal geht es um einen Jungen aus Russland, der vor eine lebensverändernde Entscheidung gestellt wird. Erschienen ist dieser Roman im November 2018 im Heyne-Verlag. Leningrad, 1968: Nachdem der Vater des jungen Alexander Karpenko vom KGB umgebracht worden ist, entschließt sich dieser gemeinsam mit seiner Mutter zu fliehen. Sein Onkel Kolja hilft ihnen dabei, aber er stellt sie auch vor eine entscheidende Wahl. In welche Kiste wollen die beiden steigen? Das eine Schiff fährt nach Großbritannien, das andere nach Amerika. Wie sich das Leben in den nächsten 30 Jahren für Alexander nach diesem Ereignis entwickelt, erfahren wir im Roman. Jeffrey Archer konnte mich mit seinen Clifton Chronicles für sich gewinnen und auch Kain und Abel habe ich sehr genossen, dementsprechend war ich sehr gespannt auf den neuen Roman aus der Feder des Autors. Man ist sofort in der Geschichte drin und der Schreibstil ist gewohnt gut und flüssig zu lesen. Das Leben in Russland Ende der 60iger Jahre wird eindrücklich geschildert und schnell wird klar, warum Alexander mit seiner Mutter aus diesem Land fliehen muss. Der Klappentext verrät ja bereits, dass die Flucht gelingen wird, dennoch ist man sehr gespannt, für welche neue Heimat Mutter und Sohn sich entscheiden werden und welche Konsequenten diese Entscheidung birgt. An dieser Stelle hat sich der Autor eines geschickten Tricks bedient, denn wir bekommen nicht nur die Geschichte erzählt, wie es den beiden in Amerika ergeht, sondern wir erfahren auch wie deren Leben in England verlaufen wäre. Zur besseren Unterscheidung der beiden Handlungsstränge nennt sich Alexander in England Sascha und in Amerika Alex. Beide Geschichten lesen sich durchaus spannend, dennoch kam es durch diese Erzählweise zu einigen Überschneidungen, denn Archer lässt das Leben an den unterschiedlichen Orten nicht komplett gegensätzlich verlaufen. Im Gegenteil: Große Strecken verlaufen gleich, lediglich der Name der Schule ist anders oder ein bestimmtes Erlebnis lenkt Alexander in eine etwas andere, aber nicht weniger erfolgreiche Richtung. Dies macht das Buch teilweise recht langatmig, was zusätzlich dadurch noch verstärkt wird, dass man das Gefühl hat, dieses Buch schon mal gelesen zu haben. Es ist ein bisschen Clifton Chronicles drin, die sogar namentlich erwähnt werden, und an anderer Stelle ein bisschen Kain und Abel. Wer also eine komplett neue Geschichte erwartet wird, wird vielleicht ein wenig enttäuscht sein. Auch die Konstellation der Personen in diesem Buch ist irgendwie typisch Archer. Alexander Karpenko ist hochbegabt, seine Mutter ist eine Frau, die sich für ihren Sohn aufopfert und versucht alles zu ermöglichen, damit dieser eine bessere Zukunft hat. Mehr möchte ich hier gar nicht erzählen, um nicht zu viel vorwegzunehmen. Ich habe dennoch mit beiden mal mehr und mal weniger mitgefiebert und es gab einige spannende Ereignisse, an denen ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Gut eingearbeitet waren auch die geschichtlichen Ereignisse in Russland. Diese sind nicht im Fokus, haben aber dennoch eine gewisse Relevanz für den gesamten Roman, die einem allerdings erst ganz zum Schluss wirklich bewusst wird. Leider gibt es kein Nachwort, das Fiktion und Wahrheit trennt, aber die Eckdaten scheinen soweit zu stimmen oder sind nach eigener Recherche nicht ganz eindeutig. Fazit: Ein typischer Roman von Jeffrey Archer, der für Fans des Autors nicht allzu viel Neues bereit hält, aber einen dennoch irgendwie in seinen Bann zieht. Empfehlenswert für Leser, die gerne einmal etwas vom Autor lesen wollen und sich vor den Clifton Chronicles (7 Bücher) scheuen.

Ein lesenswertes Buch mit einem interessanten erzählerischen Schachzug

Von: Annette Traks Datum: 03. December 2018

Leningrad 1968: Alexander Karpenko steht kurz vor seinem Schulabschluss, hofft auf das Lenin-Stipendium fürs renommierte Moskauer Fremdsprachen-Institut und träumt von einer Karriere im Außenministerium. Während seine Mutter Elena Geld als Köchin in der Offiziersmesse des Hafens verdient, hat es Alexanders Vater zum Hafenverwalter gebracht. Als der KGB durch Verrat erfährt, dass er mit Gleichgesinnten eine unabhängige Gewerkschaft gründen will, ist das sein Todesurteil: Er wird Opfer eines heimtückischen Mordkomplotts. Alexander und seine Mutter müssen vor dem KGB fliehen. Dank der Hilfe eines Verwandten haben sie die Wahl, ob sie sich als blinde Passagiere in einer Kiste an Bord eines Frachters mit Ziel Großbritannien oder die USA begeben wollen. Ein Münzwurf bringt die Entscheidung, die der Leser jedoch nicht erfährt. Denn von nun an beschreibt Jeffrey Archer kapitelweise alternierend die Lebensgeschichte von Mutter und Sohn über 30 Jahre sowohl in Amerika als auch in England. Resümee: Auch dieses neueste Werk von Jeffrey Archer beweist einmal mehr, dass er ein brillanter Erzähler ist, der es versteht, seine Zuhörer zu fesseln. In 2 parallel verlaufenden Handlungssträngen entwirft er die 30 Jahre umfassende Geschichte von Alexander Karpenko und seiner Mutter Elena sowohl in Amerika als auch in England. Diese Technik ist zunächst etwas erwirrend, erweist sich jedoch schon bald als genialer Schachzug. Sehr hilfreich sind dabei sowohl die namentliche Unterscheidung von Sascha (in England) und Alexander (in Amerika) als auch die Ortsangaben zu Kapitelbeginn. Die jeweiligen Biografien über 3 Jahrzehnte zu verfolgen, ist zweifelsohne interessant. Dadurch jedoch, dass die Charaktereigenschaften beider Protagonisten hüben wie drüben gleich und die Eckdaten sehr ähnlich sind, weisen die Lebensstationen in Großbritannien und den USA viele Parallelen auf - auch wenn die Wege dorthin unterschiedlich sind. Durch die geringe Trennschärfe kommt es daher manchmal zu ermüdenden Längen. Zum Schluss werden beide Lebensläufe zusammengeführt: Alexanders und Saschas Wege kreuzen sich. Und der letzte Satz enthält noch eine Überraschung. Als besonderes "Schmankerl" werden im Laufe des Romans sowohl die aus der Clifton-Saga bekannte Barrington-Schifffahrtslinie als auch Harry Clifton erwähnt. Überhaupt erinnert im vorliegenden Werk thematisch vieles an die Familiensaga, seien es Alexanders respektive Saschas politische Karriere mit allen Begleitumständen, Finanzgeschäfte oder die Charaktere des guten, fleißigen und engagierten Protagonisten und des weiblichen Biests. Fazit: ein sehr lesenswertes Buch mit einem interessanten erzählerischen Schachzug. Allerdings darf man sich an den Parallelen beider Lebensläufe und thematischen Ähnlichkeiten zur Clifton-Saga nicht stören.

Eine packende Familiengeschichte

Von: Nicoles Bücherwelt Datum: 19. November 2018

Eine Entscheidung fürs Leben… Im Jahr 1968: Der junge Alexander Karpenko und seine Mutter Elena sind auf der Flucht vor dem KGB und müssen im Hafen von Leningrad eine Entscheidung treffen, die ihr weiteres Leben bestimmen wird: Auf welches Schiff wollen sie als blinde Passagiere mitreisen – das Frachtschiff, das nach Großbritannien zurückfährt, oder das, was nach Amerika ausläuft? Mit einer Münze besiegelt Alexander das weitere Leben von sich und seiner Mutter. Welches war der richtige Weg? Über viele Jahre hinweg und auf zwei Kontinenten wird es dramatisch, herzlich und spannend. Alexander und Elena machen viele Erfahrungen und erleben einiges… „Warum lassen wir nicht das Schicksal entscheiden?“, erwiderte Alexander und nahm eine Fünf-Kopeken-Münze aus der Tasche. Er balancierte sie einen Augenblick lang auf seinem Daumen. „Kopf Amerika, Zahl England“, sagte er und schnippte sie hoch in die Luft. Die Münze hüpfte über den Asphalt, bevor sie schließlich direkt vor seinen Füßen liegen blieb. Alexander beugte sich nach vorn und betrachtete die Prägung. Dann nahm er den Koffer seiner Mutter und seine Brotdose und stellte sie auf den Boden der gewählten Kiste.“ – Seite 38, eBook … und mit dieser Entscheidung beginnen die Geschichten – es sind zwei Geschichten nach dem „Was wäre wenn“-Prinzip. Denn Jeffrey Archer erzählt in einem regelmäßigen Wechsel, wie es Alexander und Elena ergeht, als sie sich für das Schiff nach Amerika entscheiden und auch, wie es verlaufen ist, wenn sie in die Kiste steigen, in der sie nach England reisen. Dieses ist spannend zu verfolgen. Damit man nicht durcheinander kommt, wird Alexander in Amerika-Geschichte „Alex“ genannt und in der Story in England „Sascha“. Auch sind die einzelnen Kapitel immer mit den jeweiligen Orten und den beiden Vornamen beschriftet, somit behält man sehr gut den Überblick. Beide Geschichten entwickeln sich von Anfang an spannend – deutliche Unterschiede sind schon auf der Schiffsreise zu merken. Auf beiden Kontinenten erfahren Mutter und Sohn Freud und Leid, Glück und Unglück, aber immer finden sie einen cleveren Weg. Die Lebenswege der beiden, die immer aus Alexanders Sicht geschrieben sind, sind spannend zu verfolgen – in deiner Zeitspanne von über dreißig Jahren erfährt der Leser nach und nach, ob eine Entscheidung damals vielleicht die Bessere war. Tatsächlich gibt es sogar einen Moment, wo sich beide Geschichten kreuzen. Die Handlung schreitet schnell, aber dennoch detailreich und präzise voran – es gibt so gut wie keine Längen, denn Jeffrey Archer kommt sofort zum Punkt. Genau diese Schreibweise hat mir in der Clifton-Saga schon sehr gut gefallen – man ist sofort gefesselt. Was mir persönlich auch besonders gut gefallen hat: Man findet kleine Hinweise auf die Clifton-Saga – wer diese gelesen hat, dem wird es sofort auffallen. „Wir sollten nie vergessen“, sagte die Gräfin, „dass es Erfolgsleiter heißt, und eine Leiter muss man hinaufklettern. Hinab geht es dann mit dem Lift.“ „Dann werden wir eben wieder klettern müssen“, sagte Elena. – Seite 374, eBook Mein Fazit: Ein packender Familienroman, der zwei Lebensgeschichten erzählt. Ob Amerika oder England – beide Wege sind spannend und interessant zu verfolgen. Der Schreibstil ist wie schon in der Clifton-Saga schnörkellos und direkt, aber gleichzeitig auch detailreich. Es gibt in beiden Geschichten interessante Wendungen und Überraschungen – auf über 700 Seiten hat Jeffrey Archer ein beeindruckendes Werk erschaffen. Sehr lesenswert!

Traum des Lebens

Von: Heidi Datum: 04. February 2019

Zum Inhalt : 1968.. Alexander Karpenkow noch Schüler und wenige Monate von der Abschlussprüfung entfernt flüchtet mit seiner Mutter die als Köchin arbeitet, vor dem KGB. Sein Vater, der eine unabhängige Hafengewerkschaft gründen wollte bezahlte deshalb mit dem Leben. Am Hafen angekommen stehen zwei Schiffe zur Wahl. Eine Entscheidung muss getroffen werden. Entweder als Blinder Passagier nach England oder in die USA einreisen. Welche Kiste ist die richtige ? Jede verspricht eine andere Zukunft. Mein Fazit: Zwei ähnliche Geschichten die über ein Leben von dreißig Jahren parallel erzählt werden, mit viel zu glatten Leben,und ohne Tiefgang in zu langer Form erzählt. Da hier zwei völlig verschiedenen Lebenswege erzählt werden sollten war ich sehr enttäuscht das sie sich sehr ähneln. Gefallen hat mir die Art und Weise wie mit Niederlagen umgegangen worden ist. Wie überlegt und klug die vermeintlichen Fehler sich am Ende zu etwas positivem entwickelt haben. Ganz nach dem Gusto , alles ist für irgendetwas gut und nichts passiert umsonst. Die Stimme von Erich Räuker hat mir hier sehr gut gefallen.Allerdings hätte dem Hörbuch eine weitere Stimme für die zweite Geschichte sehr gut getan. Denn zwangsläufig brauchte man an mancher Stelle einen langen Moment um zu wissen von welchem Charakter gerade erzählt wird. Mit einer zweiten Stimme wäre es um einiges einfacher gewesen. Oder die Geschichten hätten wirklich unterschiedlicher sein können. Auch die Variante hätte mir zugesagt. Jede Geschichte für sich und die Grundidee haben mir sehr gut gefallen. Da mir das Buch nur mittelmäßig gefallen hat vergebe ich nur 3,5 Sterne.

eine Person und zwei Geschichten.

Von: Hörbuchfreak Uwe Datum: 03. January 2019

Ich habe Traum des Leben als Hörbuch gehört. Den Autor Jeffrey Archer kannte ich bisher noch nicht. Der Klappentext hat mich angesprochen sowie das schön gestaltete Cover. Einmal sieht man das Parlamentsgebäude und Big Ben in London, stellt man das Cover auf den Kopf so sieht man die Skyline von New York. Alexander Karpenkows Vater wird vom KGB ermordet und er muss mit seiner Mutter aus Leningrad fliehen. Am Hafen haben sie die Wahl in welche Kiste sie einsteigen wollen, sie können sich nicht entscheiden und werfen eine Münze. Von nun ab geht das Hörbuch in zwei Erzählsträngen weiter. Einmal als ‚Sascha‘ der in Großbritannien von Bord gegangen ist und einmal als ‚Alex‘ der in New York an Land ging. Jede Person wird nun 30 Jahre begleitet. Zunächst müssen sich beide als Einwanderer beweisen und leben mit der Angst abgeschoben zu werden. Als sie sich integriert haben verfolgen wir ihre Triumphe und so manche Niederlage. Da sich Sascha der Politik widmet und Alex sein Leben als Geschäftsmann bestreitet, sind die Geschichten relativ unterschiedlich. Die Geschichte war für meinen Geschmack zu kurz, liegt vielleicht auch an der gekürzten Fassung. Der politische Aspekt ist sehr dominant, jedoch hat mir das Intrigenspiel mit seiner Widersacherin gut gefallen. Allerdings hat mir der Lebensweg von Alex und sein Einstieg ins Bankgewerbe deutlich besser gefallen. Es gibt auch zwei witzige Stellen einmal als sich die Lebenswege der beiden kreuzten und als Alex in Moskau über Helsinki vor KGB Agenten fliehen muss, da musste ich echt schmunzeln. Ich kann dem Hörbuch allerdings nur 3,5 Sterne vergeben. Insgesamt verlief mir das Leben der beiden Personen zu glatt, es gab mir zu wenig echte Tiefschläge. Durch die unterschiedliche Namensgebung kann man die Kapitel gut auseinander halten. Jedoch wäre ein zweiter Sprecher ein gute Alternative gewesen. Hier nicht weiter-lesen, denn es kommt noch ein Spoiler: Was aus seinem Freund Wladimir geworden ist erfährt man beim dramatischen Schluss und das erklärt dann die abrupte Wendung und lässt einem Grübeln. Das Hörbuch wurde uns als Rezensionexemplar von der Verlagsgruppe Random House GmbH zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.